25 Jahre Mythen-Shooters

Auf die Saison 2000/2001 wurde aus den Vereinen HC Goldau, KTV Brunnen und HC STV Schwyz die Handballspielgemeinschaft Mythen-Shooters gebildet. Zur Jubiläumssaison sprachen wir mit Protagonisten zur Gründung des Shooters-Projekts, das in der laufenden Spielzeit seinen 25. Geburtstag feiert.

Wir schreiben Mai im Jahre 2000. Das Projekt Mythen-Shooters ist vollendet, Stammvereine und der Innerschweizer Handballverband haben grünes Licht gegeben, in der neuen Saison wird der Name HSG Mythen-Shooters erstmals auch im Spielbetrieb auftauchen. Etwas, was heute nicht mehr wegzudenken ist, schlug damals durchaus hohe Wellen. So finden sich im Shooters-Archiv einige Zeitungsberichte aus der Lokalpresse zum damals vielbeachteten Zusammenschluss der drei Schwyzer Rivalen aus Goldau, Brunnen und Schwyz. In jenen Artikeln werden die Beweggründe für das Projekt wie folgt dargelegt: Dazu gehörte etwa, eine leistungsorientierte Mannschaft bilden zu können, wobei dafür als eigenständige Vereine zu wenig Potential vorhanden gewesen sei. Oder weiter, dass der Kanton Schwyz künftig permanent in der 2. Liga vertreten sein soll, nachdem sowohl der HC Goldau als auch der KTV Brunnen sich nie über einen längeren Zeitraum in der damals höchsten Regionalliga halten konnten. Auch eine 1. Liga-Zugehörigkeit wurde angestrebt. Neben der Kräftekonzentration sollte aber auch der Handball an sich im Raum Schwyz einen Aufschwung erleben und der Handballsport mit einem starken Team in der Region besser verkauft werden können.
Heute sagt Johann Föhn, einer der Hauptinitiatoren bei der Gründung der Mythen-Shooters: «Wir wollten sowohl für die leistungsorientierte Mannschaft als auch für alle weiteren Spielerinnen und Spieler ein geeignetes Gefäss bilden, wo sie entsprechend gefördert, aber nicht überfordert wurden».

«Drei Ex-Rivalen spannen zusammen» – so titelte der Bote der Urschweiz damals zum neuen Projekt.

Viel Überzeugungsarbeit
Die Pläne für eine Zusammenarbeit der drei Schwyzer Vereine waren zum Zeitpunkt der Gründung nicht neu. Bereits fünf Jahre zuvor fanden Gespräche mit Muotathal statt, aus denen schon eine erste Zusammenarbeit entstand, die von Damian Gwerder unterstützt und gefördert wurde. Die nötige Unterstützung in den Vereinen war aber noch nicht vorhanden. Im September 1999 wurden dann die Gespräche in dieser Sache wieder aufgenommen zwischen den Vereinen, die schliesslich Ende Februar 2000 grünes Licht für das Projekt gaben. Im Frühling desselben Jahres winkte auch der Innerschweizer Handballverband den entsprechenden Antrag durch.
Der lange Weg bis hin zur Finalisierung der Gründung war geprägt von viel Überzeugungsarbeit, was sich auch aus den Erzählungen der von uns befragten Protagonisten immer wieder feststellen lässt. So erinnert sich etwa Peter Betschart, im damals gebildeten Shooters-Gremium Vereinsvertreter des KTV Brunnen und dort später unter anderem für den TK-Bereich und die erste Herrenmannschaft zuständig: «Es gab in allen Vereinen Mitglieder und Vorstandsmitglieder, welche einer übergeordneten Zusammenarbeit sehr skeptisch gegenüberstanden. Diese mussten in zum Teil mühsamen Gesprächen erst überzeugt werden». Ähnlich klingt es von Armin Büeler, damaliger Vereinsvertreter des HC Goldau: «Die grösste Hürde war sicherlich die Überwindung der Rivalität mit Brunnen. Dies bezog sich auf gewisse Einzelpersonen sowie auf die Reaktionen unter den Spielern. Zudem mussten verschiedene Vereinskulturen zusammengeführt werden». Erschwerend sei dazugekommen, dass die Gründung der Mythen-Shooters in eine Zeit fiel, in der es schwierig bis unmöglich gewesen sei, genügend motivierte Leute für die anfallenden Vereinsjobs zu finden.
Jörg Büeler, damals zusammen mit Armin Büeler als Vertreter des HC Goldau in die Gründung involviert, ergänzt: «Als eigenständige Organisation mussten wir darauf achten, dass es nicht „einen Verein im Verein“ gibt, sondern dass alle Stammvereine hinter der neuen leistungsorientierten Mannschaft stehen konnten. Armin und mir war es sehr wichtig, dass der HCG stets gut informiert war und uns in unserer Aufgabe unterstützte. Anliegen und Ängste oder Bedenken mussten wir ernstnehmen und ausdiskutieren». Zudem sei wichtig gewesen, dass die Stammvereine ihre Aufgabe der Juniorenförderung und das Vereinsleben etc. nicht vernachlässigten. «Die Stammvereine mussten für die Mythen-Shooters bürgen und ihre Hallen zur Verfügung stellen», erinnert sich Jörg Büeler weiter. «Es gab einige Kritiker, welche dem Projekt kritisch gegenüberstanden. Die Angst war, dass der Handballclub Goldau seine Identität verlieren würde, wenn er keine erste Mannschaft als Aushängeschild mehr hat». Eine zusätzliche Hürde bildete zudem die Infrastruktur: «Ein grosses Problem war das Harzverbot in unseren Hallen. Mit einem Harzreinigungskonzept mussten wir aufzeigen, dass wir die Hallen jeweils wieder sauber verlassen. Wir erhielten dann die provisorische Erlaubnis zum Harzen, allerdings nur mit diversen Auflagen».
Nori Nauer war damals Präsident und Spieler beim KTV Brunnen und dadurch selbstredend dicht am Projekt der Shooters-Gründung dabei. Er sagt: «Die grösste Hürde war, aus Rivalen Freunde zu machen, beziehungsweise aus ehemaligen Gegnern Mitspieler. Vor der Fusion gab es nichts Wichtigeres als das Derby gegen Goldau zu gewinnen, und nun sollte man plötzlich zusammenspielen?» Seine Funktion als Präsident und seine Rolle als Spieler hätten ihm geholfen, nahe am Puls der Spieler zu sein und deren Ängste oder Vorurteile im Keim ersticken zu lassen.

So sah das Shooters-Logo ab der Gründung bis anfangs 2024 aus.

Ein viel beachtetes Projekt
Bei aller Skepsis, Ängsten oder Zweifeln – das Projekt Mythen-Shooters nahm seinen Lauf. Vorträge innerhalb der Stammvereine, wo das ausgearbeitete neue Konzept zur Gründung nähergebracht wurde, wurden durchgeführt, diverse Gespräche abgehalten. «Es brauchte schon eine gewisse Reifezeit», erinnert sich Föhn. Nach und nach aber verstummten die Zweifel, das Projekt konnte lanciert und schliesslich im Februar 2000 finalisiert werden. Ein Akt, der auch über die «Shooters-Grenzen» hinaus reges Interesse weckte, wie Fredi Ketterer, damals Präsident beim Handballclub Goldau und Vorstandsmitglied beim Innerschweizer Handballverband, zu berichten weiss: Das Projekt Mythen-Shooters wurde natürlich auch bei anderen Vereinen im Innerschweizer Handballverband (IHV) wahrgenommen und mit grossem Interesse verfolgt. Ich wurde damals an etliche Gesprächsrunden bei Vereinen im IHV eingeladen, um das Projekt vorzustellen». Warum die Shooters-Thematik derart grosse Beachtung fand, fasst Ketterer wie folgt zusammen: «Bei etlichen Vereinen wurde die Luft immer dünner, Handball als geregelten Sport zu betreiben und leistungsorientierte Strukturen zu bieten. Zu wenig Hallenstunden, zu wenig Trainer, zu wenig Funktionäre und immer öfter Mehrfachfunktionen der „Vereinsmenschen“, die die Vereinsfahne noch hochhielten, was zunehmend an die Substanz ging. Persönlich empfand ich, dass es durch den damals herrschenden Trend zu individueller sportlicher Betätigung für viele Mannschaftssportarten eine echte Herausforderung war, Nachwuchs für „Ihren Sport“ zu begeistern, da überall der Schuh an derselben Stelle drückte».

Viel Arbeit – sportlich wie auch administrativ
Zurück zur im Mai 2000 finalisierten Gründung: Alle Hürden waren deswegen noch längst nicht aus dem Weg geräumt. So ging dem eigens für das Projekt gebildeten Vorstand, der aus insgesamt acht Vertretern bestand, die jeweils einem der drei Stammvereine angehörten, die Arbeit dann auch bei weitem nicht aus. Es mussten finanzielle Mittel beschafft werden. Bruno Facchin, damals ebenfalls im IHV Vorstand, und Johann Föhn erstellten dazu ein komplettes Marketingkonzept. Ziel war es, nicht die Sponsoren der Stammvereine anzufragen, sondern neue Sponsoren, welche sich für das lokale Vorzeigeprojekt gewinnen liessen, zu begeistern. Zudem mussten alle Spieler einen Matchballsponsor bringen, welche an den Heimspielen jeweils genannt wurden. «Dank diesem Konzept generierten wir deutlich höhere Sponsoreneinnahmen, welche wir in die Mannschaft investieren konnten», erklärt Jörg Büeler. Zudem wurde auch die Medienpräsenz gezielt hochgefahren und intensiviert, mit dem Ziel, dass sich der Name Mythen-Shooters als Marke etablieren würde.
Durch all diese Aktivitäten entstand auch ein sehr grosser administrativer Aufwand. Dieser beinhaltete, die Idee auf Papier bringen, Vorträge zu erstellen, Marketing-broschüren auszuarbeiten, dazu alle Printarbeiten, die mit dem neuen Logo zusammenhingen und auch die ganze Medienarbeit, wie z.B. Matchplakate und Machtberichte. Mit diesen Aktivitäten waren die Mythen Shooters federführend für eine ganzheitliche Handball-Resultatmeldung in den Medien, und zwar bis in die untersten Ligen. Dies war der Verdienst von Bruno Facchin, der mit einem sehr grossen zeitlichen Engagement mehrheitlich diese Arbeiten übernommen hat.
In sportlicher Hinsicht musste ein Kader gebildet werden, für welches Spieler aus den Fanionteams der drei Stammvereine in eine Mannschaft zusammengeführt werden mussten und die bereit waren, mindestens zwei bis drei Mal wöchentlich zu trainieren. Bei der Kaderbildung wollte man möglichst wenige Kompromisse eingehen. So wurden in einer ersten Phase sehr viele Spieler ins Training eingeladen. Jeder leistungsorientiere Spieler sollte eine Chance erhalten. Die Grösse des Kaders führte zu einem Konkurrenzkampf auf allen Positionen.
Auch ein neuer Trainerstab musste installiert werden. Hier wurde man in der Person von Reinhard Sauer und Jörg Kündig fündig. Kündig sollte als Co-Trainer das Bindeglied zu den Spielern bilden, Sauer als neutraler auswärtiger Trainer die Mannschaft zusammenstellen und weiterentwickeln. Bei Verstärkungen durch auswärtige Spieler verhielt man sich dagegen eher zurückhaltend. Viel mehr wurde versucht, die Stammvereinsspieler, welche inzwischen bei anderen Clubs tätig waren, zu den Mythen-Shooters zurückzuholen. Ein Novum gab es zudem im Staff: Mit Piet Bürgler hatte die erste Herrenmannschaft erstmals eine medizinische Betreuung auf der Bank.
Auch der Trainingsbetrieb musste organisiert werden, dieser wurde auf alle drei Hallen der Stammvereine verteilt. Die erste Herrenmannschaft genoss bei den Trainingszeiten Priorität.
Innerhalb der Mannschaft stand derweil in der allerersten gemeinsamen Saisonvorbereitung die Teambildung im Vordergrund, ehe im September 2000 die ersten Meisterschaftsspiele anstanden. Diverse Turniere und Trainingsweekends wurden bis dahin absolviert, auch sonst wurde einiges für das Mannschaftsgefüge unternommen. Ein Aufwand, der sich definitiv gelohnt hatte. «Am Anfang bestand die Angst, dass es zu Gruppenbildungen kommen könnte. Diese Befürchtungen waren aber umsonst. Die Spieler verstanden sich schnell und trafen sich schon bald auch in der Freizeit. Als Beispiel kann hier die Freundschaft von Andi Züger und Bruno Büeler genannt werden, welche bis heute Bestand hat», so Jörg Büeler.

Bild vom allerersten Shooters-Spiel vom 23. September 2000, das in der Sporthalle des Kollegiums Schwyz ausgetragen wurde und dem 450 Zuschauer beiwohnten. Die Premiere ging gegen den HC Fides Ruswil mit 23:27 verloren.

Namensgebung
Und so startete die erste Herrenmannschaft in jenem September 2000 in ihre Premierensaison, erstmals tauchte der heute in der Region und Umgebung bestens bekannte Name Mythen-Shooters auch auf dem Ergebnisbulletin auf. Doch wie genau kam damals die Namensgebung überhaupt zustande? In einem Presseartikel aus dem Jahr 2000 erzählt Nori Nauer schmunzelnd: «Das war fast das Schwierigste an der Sache». Man habe mit dem Namen der Spielgemeinschaft die Region zusammenfassen, etwas Neues erschaffen und auch die Junioren ansprechen wollen. «Der Name sollte sich gut vermarkten lassen und nicht einfach HSG Schwyz/Brunnen/Goldau oder so lauten», weiss Jörg Büeler noch heute zur Namensgebung zu berichten.
So entstanden dann auch zu dieser Thematik einige Gespräche, etwa, ob der Begriff „Mythen“ drin erwähnt sein sollte. Es wurde eine Liste mit möglichen Namen erstellt, bei denen etwa der Begriff „Rigi“ immer wieder vertreten war. Dem Wort «Shooters» stand man zunächst skeptisch gegenüber, es wurde eine gewisse Gefahr befürchtet, dass dies als etwas anrüchig betrachtet werden könnte. Letztlich liess man sich davon aber nicht beirren, und es entstand der Name Mythen-Shooters, der das Wahrzeichen des Kantons und zusammen mit Brunnen, Schwyz und Goldau vereinte.

Die erste Herrenmannschaft in ihrer Premiersaison 2000/01.

«Früher waren wir Erzfeinde, heute trainiere ich seinen Sohn»
Heute sind die Mythen-Shooters ein fester Begriff in der Handball-Region und darüber hinaus, was unterstreicht, dass sich die vor weit mehr als 25 Jahren aufgenommene Arbeit allemal gelohnt hat. «Wir haben mit unserer Vision damals richtig gelegen, das hat die Zeit nun gezeigt», meint Peter Betschart. Armin Büeler erklärt mit einem Blick zurück: «Das Projekt hat dem HC Goldau damals einen neuen Schub verliehen. Zudem konnte man vom Know-How bezüglich Marketing profitieren. Die neuen Ressourcen, welche durch die eigenen Vorstandsführung der Mythen-Shooters im HCG frei wurden, konnten gut genutzt werden. Der HCG konnte sich durch das Projekt quasi gesundstossen». Johann Föhn spricht trotz aller Skepsis, die ihm und seinen Kollegen damals entgegenwehte, von einer «schönen Zeit», wenn er an die Arbeiten rund um das Shooters-Projekt zurückdenkt. «Es hat viel Freude gemacht, so etwas aufbauen zu dürfen. Und mit dem Aufstieg in die 1. Liga im Jahr 2002 folgte dann auch die Bestätigung». Die erstmalige und bis zur letzten Handball-Saison auch einzige 1. Liga-Promotion der Shooters-Herren habe das Projekt dann auch richtig verankern lassen, ist Föhn überzeugt.
Inzwischen sind die Mythen-Shooters in die 1. Liga der Herren zurückgekehrt. Wie es rund um die Shooters steht, vernimmt Föhn vor allem durch Teilnahmen an den Anlässen des Hampi-Clubs, dem Gönnerverein von Handball Brunnen. Auch Jörg Büeler ist durch seine Tätigkeit im Vorstand des HCG-Gönnervereins club84 noch eng mit dem Handballsport in Goldau und den Mythen-Shooters verbunden. Über das heutige Geschehen der Schwyzer Spielgemeinschaft sagt er: Es macht viel Freude, zu sehen, dass mit Alex Suter und Christoph Tschannen zwei ehemalige Shooters-Spieler als Trainer respektive Spielertrainer zurückgekehrt sind».
Armin Büeler verfolgt das aktuelle Geschehen rund um die Mythen-Shooters ebenfalls durch den club84, aber auch mit Lesen von Presseartikeln und des Vereinsmagazins. Wenn möglich ist er zudem auch an Heimspielen der ersten Herrenmannschaft anzutreffen. Peter Betschart spricht derweil von «intensiv», wenn er gefragt wird, wie er die Mythen-Shooters heute verfolgt.
Und Nori Nauer, heute als Shooters-Trainer bei den U19-Junioren tätig, hält auf entsprechende Frage hin sogar noch eine spezielle Anekdote zur damaligen und heutigen Zeit der Mythen-Shooters bereit: «Als Brunner war Goldau unser Erzfeind. Zum Beispiel war Remo Schorno für mich als Goalie jeweils ein grosser Konkurrent. Unter den Shooters spielten wir dann zusammen und es funktionierte tiptop. Heute trainiere ich seinen Sohn Andrin. Super, was man im Handball so erlebt». Es ist wohl nur eine von ganz vielen Anekdoten aus 25 Jahren Mythen-Shooters. Ein Projekt, das sich über all die Jahre bis heute bestens bewährt hat und inzwischen nicht mehr aus dem hiesigen Handballsport wegzudenken ist. Dass dies keineswegs selbstverständlich ist, stellt Fredi Ketterer klar, wenn er an andere Fusionen denkt, die während seiner Zeit im Innerschweizer Handballverband zur Diskussion standen und teilweise auch umgesetzt wurden: Trotz aller Bemühungen war es leider sehr selten nachhaltig. Das Thema war wohl das gleiche wie bei den Shooters, die Voraussetzungen jedoch total unterschiedlich». Warum es bei den Mythen-Shooters dagegen klappte und dieses Projekt bis heute zur derart festen Grösse im Handballsport geworden ist? Eine definitive Antwort kann der ehemalige HCG-Präsident darauf nicht geben: «War es die Hass-Liebe unter den Vereinen? Waren es die engagierten und überzeugenden Personen, die das Projekt starteten? Oder das Geschick der Vereine, den Handballsport über alles zu stellen?» Es dürfte wohl von allem etwas dabei sein. Und so darf Ketterer heute mit vollem Recht sagen: «Ich freue mich, dass es die Mythen-Shooters heute noch gibt und hoffentlich noch lange Zeit geben wird». Dem ist nichts hinzuzufügen, mit Ausnahme der letzten Worten Ketterers in seinem Rückblick auf die Gründungszeit der Schwyzer Spielgemeinschaft: «Hopp Mythen-Shooters!» Ein definitiv passendes Schlusswort.

Remo Schorno in Aktion.

Mythen-Shooters-Jubiläumstag in Goldau

Nach dem gelungenen ersten Jubiläumstag vom 21. Februar in Brunnen findet am Samstag in der Goldauer BBZG-Halle der zweite Jubiläumsevent im Rahmen der 25-Jahr-Feierlichkeiten der Mythen-Shooters statt. Nebst toller Handballkost mit nicht weniger als fünf Spielen, darunter Heimpartien der beiden Fanionteams, sind auch Aktivitäten mit Mitgliedern der Shooters-Gründungsmannschaften geplant. So wird zwischen den beiden Spielen der ersten Damen- und Herrenmannschaft ein Penaltykönig ermittelt. Auch für das leibliche Wohl wird am Heimspieltag vom 7. März, der also noch einmal ganz im Zeichen des Shooters-Jubiläums steht, gesorgt sein.

Die Mythen-Shooters und der HC Goldau freuen sich auf ein gemütliches Zusammensein unter Handball-Freunden, auf viele spannende Gespräche rund um die Shooters-Geschichte und darauf, viele altbekannte Gesichter in der BBZG-Halle begrüssen zu dürfen.

Programm Jubiläumstag vom Samstag, 7. März 2026 in der BBZG-Halle Goldau

11.30 Uhr: HSG Mythen-Shooters – Gränichen STV (Herren, 4. Liga)
13.15 Uhr: HSG Mythen-Shooters – SG Magden/Möhlin (Juniorinnen U16-Inter)
15.00 Uhr: HSG Mythen-Shooters – HC Glarus (Damen, 3. Liga)
17.00 Uhr: SG Muotathal/Mythen-Shooters – KTV Wil 1 (Damen, 1. Liga)
18.30 Uhr: Penaltykönig der Ehemaligen
19.30 Uhr: HSG Mythen-Shooters – SG Kriens-Emmen (Herren, 1. Liga)