
Für die Handballerinnen und Handballer der HSG Mythen-Shooters und des HC Goldau ist die Saison inzwischen definitiv zu Ende. 12 Mannschaften nahmen am Spielbetrieb teil und kämpften dort in den letzten rund acht Monaten um Tore und Punkte. Viele von ihnen vermochten zu überzeugen, auch wenn die am Ende zu Buche gestandene Bilanz nicht bei allen positiv ausfiel.
1. Liga-Abenteuer des Herren 1 dauerte nur ein Jahr
Vor rund einem Jahr sorgte das Herren-Fanionteam der Shooters mit seinem Aufstieg in die 1. Liga für grosses Aufsehen. Die Spielgemeinschaft aus Goldau, Brunnen und Schwyz war so in der nun zu Ende gegangenen Saison das erste Mal nach über 20 Jahren wieder in der 1. Liga der Herren vertreten. Der Aufenthalt dort dauerte indes nur ein Jahr, bereits Mitte März stand der Abstieg der Shooters fest. «Es war klar, dass es eine happige Saison werden würde. Trotzdem sind wir mit dem Abschneider natürlich nicht zufrieden», liess sich Spielertrainer Alex Suter in seinem Saisonrückblick zitieren. Die aus den 24 absolvierten Meisterschaftspartien gesammelten acht Punkte waren letztlich deutlich zu wenig, um sich zumindest in die Abstiegsbarrage retten zu können. Für positive Schlagzeilen sorgte das Herren-Fanionteam bei seinem 1. Liga-Abenteuer dennoch, etwa mit dem Derby-Sieg über Muotathal im Oktober oder dem Triumph im Heimspiel gegen Kriens-Emmen, welches anlässlich des 25 Jahr-Jubiläumtages der Handballspielgemeinschaft Mythen-Shooters in Goldau ausgetragen wurde.

Für das Herren 1 der Shooters (hier mit Jonas Staub beim Abschluss) geht es nach einem Jahr in der 1. Liga wieder eine Etage runter.
Hier geht’s zum ausführlichen Saisonrückblick des Herren 1.
Damen 1 mit sicherem Ligaerhalt
Ohne grössere Schwierigkeiten für ein weiteres Jahr die 1. Liga-Zugehörigkeit sichern konnte sich die erste Damenmannschaft der SG Muotathal/Mythen-Shooters. Zwar verpassten die Schwyzerinnen im Winter die Qualifikation für die Finalrunde knapp, in der daraufhin absolvierten Abstiegsrunde entledigte sich das Damen-Fanionteam aber früh allen Sorgen hinsichtlich einer allfälligen Relegation. Am Ende schlossen die Schwyzerinnen die zweite Saisonhälfte gar mit einer blitzsauberen Bilanz von zehn Siegen aus zehn Spielen ab. Trainer Ruedi Heinzer zeigte sich nicht nur ob der verlustpunktefreien Rückrunde erfreut: «Dass in diesem Team viel Potential steckt, war schon im Vornherein klar. Gefreut hat mich dann vor allem, wie es die Mannschaft schaffte, die ihr gegebenen neuen Impulse jeweils gut umzusetzen», so Heinzer, der das Team auf die vergangene Spielzeit hin übernommen hatte.

Florentina Weber (am Ball) schaffte mit ihrem Team souverän den Ligaerhalt.
Schwierige Rückrunde für zweite Herrenmannschaft
Die 3. Liga-Herren befanden sich nach der Vorrunde noch auf gutem Wege, das angestrebte Saisonziel mit einem Platz im sicheren Tabellenmittelfeld zu realisieren. Die zweite Saisonhälfte erwies sich dann aber als harzig für die Shooters. Erst im allerletzten Spiel der Rückrunde gelang der zweiten Herrenmannschaft doch noch ein Sieg, nachdem sie zuvor in sieben Spielen ohne Punktepaar geblieben war. In der Rangliste wurden die Shooters so bis auf Rang 7 und damit einem Platz unmittelbar vor der Abstiegszone durchgereicht, wo sie die Saison dann letztlich auch beendeten.

Für die 3. Liga-Herren (am Ball Timo Büeler) gab es in der Rückrunde einige Rückschläge.
Starke Klassierung für zweite Damenmannschaft
Das 3. Liga-Team aus der Shooters-Damenabteilung konnte die Saison in einer Siebner-Gruppe auf dem guten dritten Rang abschliessen. Auf dem Punktekonto standen zum Saisonende 14 Zähler für die Shooters. Der Abstand auf die beiden Spitzenplätze, die zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt hätten, war mit sieben respektive acht Punkten indes gross.
7 Punkte für 4. Liga-Herren
Die dritte Herrenmannschaft der Shooters liess sich bis zum Saisonende sieben Punkte gutschreiben. In der Achter-Gruppe reichte das immerhin zu Platz 7, mit vier Zählern Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Lenzburg. Alle ihre Punkte fuhren die Shooters vor dem Jahreswechsel ein.
Finalrundenqualifikation für U19-Junioren
Für einen der grössten unter den wiederum vorhanden gewesenen Erfolgen, welche es auch in der abgelaufenen Saison vom Shooters-Nachwuchs zu berichten gab, sorgten die U19-Inter-Junioren der SG Muotathal/Mythen-Shooters mit ihrer Finalrundenqualifikation. Bereits nach der Vorrunde hatten die jungen Schwyzer Handballer so das Ziel des Ligaerhalts erreicht und durften sich dadurch in der zweiten Saisonhälfte mit den stärksten Inter-Teams messen, wo es immerhin noch zu drei Siegen und dem vierten Platz in der Sechser-Gruppe reichte.

Frederic Lutz und die U19-Junioren spielten eine starke Saison.
Ohne Angewöhnungszeit zur erfolgreichen Saison
Die auf die vergangene Spielzeit hin neuformierte U18-Inter-Mannschaft der SG Muotathal/Mythen-Shooters brauchte keinerlei Anlaufzeit, sondern gefiel auf Anhieb mit tollen Leistungen auf dem Feld und einem sichtbar positiven Teamspirit. Bereits in der Vorrunde verhalf das den Schwyzerinnen zu einigen Erfolgserlebnissen. In der Rückrunde, welche die U18-Juniorinnen in der Abstiegsrunde bestritten, folgten dann auf die Auftaktniederlage bis zum Saisonende lauter Siege (insgesamt deren 9), was der SG Muotathal/Mythen-Shooters nicht nur den souveränen Inter-Ligaerhalt, sondern auch den Gruppensieg einbrachte.

Auch U18-Juniorin Chiara Pütter darf mit ihrem Team auf eine starke Saison zurückblicken.
Gute Leistungen, trotz Abstieg
Auf den ersten Blick verlief die Saison für die U17-Inter-Junioren der HSG Mythen-Shooters/Muotathal, die auf den Zielgeraden noch von der Konkurrenz abgefangen wurden und so den Abstieg zu schlucken hatten, bitter. Festzuhalten gilt es jedoch, dass es dieses Team – trotz immer wieder dünner Personaldecke – praktisch in jedem Spiel schaffte, mit den Gegnern mitzuhalten. Highlight war das gewonnene Spiel gegen Freiamt PLUS im Februar, als die Schwyzer ohne Auswechselspieler, dafür mit einem Torhüter als Feldspieler und kurz nach der Pause aufgrund einer Roten Karte auch noch permanent in Unterzahl agieren mussten, am Ende aber trotz allem triumphierten.
Besser als die Punkteausbeute
Im Winter schafften die U16-Juniorinnen souverän den Aufstieg in die Inter-Klasse. Dort warteten auf das auch für U16-Verhältnisse junge Team erwartungsgemäss deutlich härtere Kaliber mit teilweise nicht nur körperlich überlegenen Widersacherinnen. An den raueren Inter-Rhythmus mussten sich die Shooters erst gewöhnen, nach und nach aber verstanden es die Schwyzerinnen immer besser, gegen die starke Konkurrenz mithalten zu können. Die auf den ersten Blick triste Bilanz (0 Punkte aus 10 Spielen) entsprach so nicht vollumfänglich dem Gezeigten in der Inter-Halbjahresmeisterschaft.
Drei Siege und viele Fortschritte
Die U15-Junioren der Shooters und des KTV Muotathal schnupperten im Winter noch am Inter-Aufstieg. Dieser war in der Rückrunde kein Thema mehr, mit ihren drei Siegen sorgten die Schwyzer aber auch in der zweiten Saisonhälfte für einige Erfolgserlebnisse. Noch wichtiger zu bewerten sind indes die vielen Fortschritte wie auch der Fleiss und der Wille, wodurch sich dieses Team sowohl in den Spielen als auch in den Trainings immer wieder auszuzeichnen wusste.
U13 1-Junioren mit echtem Steigerungslauf
Einen wahren Steigerungslauf lieferten in der vergangenen Saison die U13 1-Junioren ab: Begonnen haben sie die Meisterschaft in der 2. Stärkeklasse, wechselten per Rückrundenbeginn dann in die höhere Spielklasse, wo sie sich ebenfalls sofort gut zurechtfanden. Als Lohn stand am Ende die Qualifikation für die Inter-Aufstiegsspiele. Auch wenn es da nicht zum ganz grossen Wurf in Form der Promotion reichte, so konnte gegen die starken Gegner immerhin noch einmal ein Sieg eingefahren und die Saison auch so als absolut gelungen abgehakt werden.

Finn Auf der Maur stiess mit den U13 1-Junioren bis in die Aufstiegsrunde vor.
Zwei Turniersiege als Highlight
Die U13 2-Junioren absolvierten die Saison wiederum in Turnierform. Nebst den erfreulichen Resultaten – zwei Mal reichte es den Shooters gar zu einem Turniersieg – waren vor allem die vielen Fortschritte erfreulich, welche die jungen Handballerinnen und Handballer immer wieder abzurufen vermochten.

Die U13 2-Junioren durften in der abgelaufenen Saison zwei Turniersiege bejubeln.
Junioren U11/U9:
Auch der jüngste Nachwuchs der Mythen-Shooters wusste bei seinen Turnierauftritten regelmässig zu gefallen und mit vielen Fortschritten zu überzeugen. Highlights waren die Heimturniere in Goldau und Brunnen, die jeweils vor einer schönen Zuschauerkulisse ausgetragen wurden.
Die Verantwortlichen der HSG Mythen-Shooters und des HC Goldau bedanken sich an dieser Stelle herzlich bei allen, die mit ihrem generösen Einsatz zum positiven Gelingen dieser Saison beigetragen haben, egal ob auf oder neben dem Spielfeld. Schon jetzt ist die Vorfreude gross auf den kommenden Herbst, wenn der Anwurf zur neuen Saison erfolgen wird.Hopp Shooters! Hopp Goldau!
Fotos: Andy Scherrer, Livio Weber, zVg