2. Ligist Emmen war eine Nummer zu gross
Die zweite Damenmannschaft der Shooters hatte in ihrem ersten Pflichtspiel der neuen Saison erwartungsgemäss einen schweren Stand. Das höherklassige Team von Handball Emmen 2 erwies sich in vielerlei Hinsicht als eine zu grosse Hürde für die Schwyzer 3. Liga-Damen.
Überraschung stand nie zur Diskussion
Am Wochenende vor dem Regio-Cup-Spiel hatten die Shooters bereits gegen einen 2. Ligisten getestet und dort immerhin während dem ersten Spieldrittel gut mithalten können. Davon waren die Schwyzerinnen am Samstag in der BBZG-Halle indes weit entfernt. Hatten sich vor Wochenfrist die ersten 20 Minuten noch weitgehend ausgeglichen gestaltet, war am Samstag innert jener Zeitspanne die Hypothek bereits bei zehn Toren angelangt. Weil Emmen auch im weiteren Spielverlauf seine spielerische und physische Überlegenheit gut zu nutzen verstand, blieb die Begegnung bis zum Schluss einseitig. Eine Cup-Überraschung stand so während der kompletten Spielzeit nie zur Diskussion.
Ab Samstag gilt’s in der Meisterschaft ernst
Das Ergebnis war am Ende überaus deutlich, ein Dämpfer muss dieses für die zweite Damenmannschaft aber nicht darstellen. Zumal es am Samstag trotz allem auch gute Ansätze gab, die es nun in die nächsten Wochen und Monate mitzunehmen gilt. Dort geht es für die 3. Liga-Damen nach dem Ausscheiden im Cup nun ausschliesslich in der Meisterschaft weiter, am kommenden Samstag fällt hier der Startschuss ins neue Championat. Der dort wartende Gegner SG Züri- Obersee dürfte sich dann weitaus mehr in Reichweite befinden als die oberklassigen Luzernerinnen aus Emmen.
Zu hart ins Gericht gehen sollte man mit den Shooters ob der Leistung vom letzten Samstag ohnehin nicht. Nebst der Tatsache, dass sie einem Kontrahenten aus einer höheren Liga gegenüberstanden, ist auch zu berücksichtigen, dass es in der zweiten Damenmannschaft auf die neue Saison hin zu einigen Änderungen im Kader gekommen ist. Eine gewisse Anlaufzeit sollte da schon zugestanden werden. Nichtsdestotrotz wird am kommenden Samstag zum Ligaauftakt natürlich ein positives Ergebnis angestrebt. Dass die Shooters dazu in der Lage sind, dafür sprechen zumindest die positiven Aspekte, welche sie in ihren letzten beiden Begegnungen gegen Teams aus der 2. Liga gezeigt haben.
HSG Mythen-Shooters: Zgraggen E./Zgraggen S.; Bürgi, Denes, Gwerder C., Gwerder L., Hutter, Jäggi, Jasarevic, Kenel, Schelbert, Schobinger, Zgraggen A.
HC Pfadi Regensdorf
SG Zürisee
TV Unterstrass 3
TV Witikon 2
HSG Mythen-Shooters
HC Glarus
züri west handball
SG Züri- Obersee