60 Minuten Kampf wurden nicht belohnt
Am Sonntag stand für die SG Muotathal/Mythen-Shooters ein wichtiges Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Mannschaft traf auf die US Yverdon, ein Team aus der Westschweiz, das aktuell den zweiten Tabellenplatz belegte. Die Schwyzerinnen hingegen führten die Tabelle an, sodass es in Yverdon zu einem echten Spitzenduell kam.
Die Partie startete sehr ausgeglichen. Auf beiden Seiten fielen viele Tore. In der 10. Minute gelang es den Schwyzerinnen, erstmals die Führung zu übernehmen. Zwischenzeitlich erspielten sie sich sogar einen Vorsprung von drei Toren, doch es gelang ihnen nicht, diesen weiter auszubauen oder über längere Zeit konstant zu halten. Die Gastgeberinnen aus Yverdon liessen sich nicht abschütteln und kämpften sich immer wieder heran. Nach 30 gespielten Minuten stand 21:21. Den Schwyzerinnen war bewusst, dass sie in der zweiten Halbzeit vor allem in der Abwehr stabiler stehen und weniger Gegentore zulassen mussten, um das Spiel für sich zu entscheiden.
Die Schwyzerinnen fanden nur schwer in die zweite Halbzeit und hatten vor allem in der Defensive grosse Probleme. Ihre unsaubere Verteidigungsarbeit führte zu zahlreichen Siebenmeter-Entscheidungen gegen sie – insgesamt mussten sie im gesamten Spiel zwölf Strafwürfe hinnehmen. Auch im Angriff tat sich die SG Muotathal/Mythen-Shooters zunehmend schwer. Die Gastgeberinnen stellten auf eine offensive Verteidigung um, was den Schwyzerinnen den Spielaufbau erheblich erschwerte. Durch die fehlende Struktur im Angriff wurden Spielzüge nahezu unmöglich, und es gelang ihnen nicht, den nötigen Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben. Schlussendlich wurde 60 Minuten Kampf nicht belohnt und die Partie endete beim Spielstand von 41:38.
Telegramm:
US Yverdon – SG Muotathal/Mythen-Shooters 41:38 (21:21)
SG Muotathal/Mythen-Shooters: Heinzer Mirjam (4 Paraden), Suter Anja (6 Paraden); Gwerder Kyra (11/2), Betschart Olivia, Weber Corine (9/3), Heinzer Eliane (6), Gwerder Michelle (5), Annen Karin (6), Müller Géraldine, Piantanong Nattha, Heinzer Nadja (1).
Text: Eliane Heinzer
Foto: Andy Scherrer / topsportfotografie.ch (Archiv)

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