Aus im Regio-Cup

Die 3. Liga-Damen der HSG Mythen-Shooters mussten sich im Regio-Cup einer spielerisch starken U16-Elite-Mannschaft des LK Zug knapp beugen und sich so im Viertelfinale aus dem Wettbewerb verabschieden. In der laufenden Spielzeit war es die erste Pflichtspielniederlage für die zweite Shooters-Damenmannschaft.

Aufholjagd blieb unbelohnt
Nein, körperliche Unterschiede waren in diesem Duell zwischen dem Zuger Nachwuchs, der in seiner Altersklasse in der höchsten Schweizer Liga aktiv ist und dort die Tabelle souverän anführt, und der zweiten Damenmannschaft der Shooters nicht auszumachen. Und auch altersmässig waren die Differenzen überschaubar, auch die Schwyzerinnen absolvieren die laufende Spielzeit mit einem jungen Kader, in welchem diverse Spielerinnen noch im Juniorenbereich auflaufen könnten. Dementsprechend knifflig präsentierte sich die Aufgabe für die Shooters am vergangenen Donnerstagabend in der Zuger Sporthalle, wo die Gäste zunächst mit einer guten Abwehrleistung positiv auffielen, in der Offensive dafür aber zu wenig Druck aufs Tor erzeugen konnten und sich so vor allem mit Einzelaktionen zur Wehr setzen mussten. Weil sich dieses zu harmlose Angriffsspiel über die komplette Partie hinweg durch den Auftritt der Shooters zog, diese zudem auch Mühe mit der Chancenverwertung bekundeten und sich mit zunehmender Spieldauer auch einige Lücken in der Schwyzer Defensive zeigten, schienen die Zuger Juniorinnen im Laufe der Partie sich auf einem immer sichereren Weg Richtung Sieg zu befinden. Sieben Tore betrug ihr Vorsprung maximal (42. Minute). Ein Polster, das sich die abschlussstarken Einheimischen für ihren spielerisch tollen Auftritt durchaus verdienten. Dass es anschliessend doch noch einmal spannend wurde, war dann hingegen vor allem das Verdienst des starken Schwyzer Kampfgeistes. Dank diesem vermochten sich die Shooters tatsächlich noch einmal zurückzumelden. Innerhalb von sechs Minuten stellten die Gäste den Anschluss wieder her, in der Folge entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in welcher die Shooters bis zuletzt auf die Wende hoffen durften. Erst ein Zuger Tor wenige Sekunden vor der Schlusssirene besiegelte schliesslich das Cup-Aus. Und damit gleichzeitig die erste Shooters-Niederlage in einem Pflichtspiel in der laufenden Saison. In der Meisterschaft steht die zweite Damenmannschaft der Shooters noch immer ohne Minuspunkte da. Auf die Liga, wo die Schwyzerinnen bislang nie derart gefordert wurden wie am vergangenen Donnerstag von den Zuger Juniorinnen, werden sich die Shooters nun vollends konzentrieren können. Um die dort laufende Siegesserie weiterhin möglichst lange aufrecht zu erhalten.
Die Aufstellung:
Petrovic; Annen, Camenzind, Fässler, Gnos A., Gnos J., Heinzer A., Heinzer J., Iten, Lüönd, Moreno, Schelbert.

25. November 2019, Dino Beck | zur Vorschau