Der Leader war eine Nummer zu gross

Die dritte Herrenmannschaft der Shooters unterlag am Sonntagabend dem Leader Handball Seetal letztlich deutlich. Vor allem in der Schlussviertelstunde zogen die Luzerner klar davon.

Den Schaden lange in Grenzen gehalten
Nein, nach lediglich drei absolvierten Spieltagen lässt sich in der Regel noch nicht feststellen, wer denn nun der grosse Favorit in der Gruppe sein wird. Im Falle der SG Handball Seetal Future, die am Sonntag nach Brunnen zum Duell mit den Shooters 4. Liga-Herren gereist war, verhielt sich dies indes etwas anders. Mit ihren drei klaren Siegen (40:11, 37:27 und zuletzt gar ein 63:23!) hat die junge Equipe der Spielgemeinschaft aus Hochdorf und Rothenburg bereits mehr als nur angedeutet, dass der Weg zum Gruppensieg über sie führen wird.
So präsentierten sich die Luzerner, die auch auf Akteure aus dem 1. Liga-Kader zurückgreifen konnten, dann auch am Sonntag rasch zielstrebig in Richtung ihres nächsten klaren Sieges. Anzukreiden war ihnen höchstens der Umgang mit dem ungeharzten Ball, der den Gästen vor allem in der ersten Halbzeit Mühe bereitete und wodurch einige gute Torgelegenheiten ausgelassen wurden. Deshalb, aber auch aufgrund eigener guter Angriffsaktionen, schafften es die Shooters lange Zeit, das Ergebnis trotz der klaren optischen Überlegenheit des Gegners im Rahmen zu halten. Erst mit Beginn der Schlussviertelstunde, als sich die Fehler im Angriffsspiel der Einheimischen mehrten und die Seetaler ihrerseits nochmals voll aufs Gaspedal drückten, mussten sich die Shooters doch noch deutlicher distanzieren lassen.

Abhaken
Es gibt Niederlagen, worüber man sich noch lange ärgern kann. Und es gibt solche, bei welchen es die Stärke des Gegners schlicht und einfach zu akzeptieren gilt. Letzteres dürfte im Falle der Shooters und ihrem Duell gegen den Leader durchaus zutreffen. So kann diese Partie dann auch schnell abgehakt und der Fokus nach vorne gerichtet werden. Da stehen nun vorerst einmal zwei spielefreie Wochenenden an, ehe die 4. Liga-Herren, die am Sonntag ihre dritte Niederlage am Stück kassierten, am 16. November den nächsten Anlauf für den ersten Sieg seit dem erfolgreichen Saisonstart von Mitte September nehmen können. Auf dem Programm steht dann ein Gastspiel beim TV Muri 3.
Die Aufstellung:
Fuchs/Schmid; Bürgi, Gnos, Gwerder, Heinzer, Hoffmeyer, Koch, Langenegger, Mantel, Schelbert, Schobinger, Tschannen, Zgraggen.

27. Oktober 2025, Dino Beck | zur Vorschau