Der SG Muotathal/Mythen-Shooters gelingt die Revanche
Am Samstag traf die SG Muotathal/Mythen-Shooters zuhause auf die SG Malters/Kriens. Im Hinspiel in Luzern mussten sich die Muotathalerinnen noch mit drei Toren geschlagen geben. Entsprechend motiviert gingen die Schwyzerinnen in die Partie. Sie wollten zeigen, dass sie das Spiel diesmal für sich entscheiden können.
Die SG Muotathal/Mythen-Shooters startete mit viel Energie und Kampfgeist ins Spiel. Schon früh konnten sie sich mit einigen Toren absetzen. Die Gäste aus Luzern gaben sich jedoch nicht geschlagen und blieben stets gefährlich. Zwar gelang es ihnen nicht, die Führung zu übernehmen, doch auch die Muotathalerinnen konnten ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen. Zur Pause stand es 15:13 für die Gastgeberinnen.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Schwyzerinnen weiterhin eine gute Leistung. Doch in der 45. Minute kamen die Luzernerinnen bis auf ein Tor heran und zwangen die SG Muotathal/Mythen-Shooters zu einem Team-Time-out. Diese kurze Besprechung zeigte Wirkung. Die Gastgeberinnen fanden sofort zurück ins Spiel, verteidigten besser und liessen kaum mehr gute Chancen zu. Dank starker Paraden der Torhüterin gelang es den Krienserinnen rund zehn Minuten lang nicht, ein Tor zu erzielen. In dieser Phase nutzten die Muotathalerinnen ihre Möglichkeiten im Angriff konsequent und bauten den Vorsprung wieder deutlich aus. Am Ende gewannen sie verdient mit 29:21.
Für die SG Muotathal/Mythen-Shooters war dieser Sieg besonders wichtig. Nach dem verlorenen Hinspiel konnten sie sich erfolgreich revanchieren und wertvolles Selbstvertrauen für die kommenden Partien tanken.
Telegramm:
SG Muotathal/Mythen-Shooters – SG Malters/Kriens 29:21 (15:13)
SG Muotathal/Mythen-Shooters: Suter Ivana (13 Paraden), Heinzer Mirjam; Gwerder Kyra (7), Heinzer Eliane (5), Gwerder Michelle (3), Piantanong Nattha (1), Heinzer Nadja (1), Pivarciova Olivia (2), Jasarevic Nicole, Betschart Olivia (1), Müller Géraldine, Torelli Yarina, Weber Corine (8), Annen Karin (1), Litschi Alina.
Text: Eliane Heinzer
Foto: Andy Scherrer (Archiv)

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