Der Shooters-Traum blieb weit weg
Im Duell mit 2. Liga-Leader SG BSV Borba Luzern hatte die zweite Herrenmannschaft der HSG Mythen-Shooters erwartungsgemäss das Nachsehen.
Die Kräfteverhältnisse standen früh fest
Wie realistisch (oder eben nicht) man die Chancen auf einen Sieg im Regio-Cup-Halbfinale, das am Samstag im Rahmen des Final Four-Turniers in Ruswil ausgetragen wurde, gegen den klaren Favoriten Borba Luzern einordnete, liess sich bereits mit den Worten von Captain Fabian Z’graggen feststellen: «Der Traum vom Sieg ist sehr weit weg», erklärte er gegenüber dem Boten der Urschweiz im Vorfeld der Partie. Am Samstag, nachdem das Cup-Halbfinale gespielt war und mit dem erwarteten Ausgang geendete hatte, meinte Z’graggen nun: «Wenn du so ein Spiel gewinnen willst, brauchst du mindestens eine Abschlussquote von 70% und daneben eine starke Defensive». Davon waren die Shooters am Samstag dann doch zu weit entfernt. Die Chancenauswertung war nicht immer optimal, in der Abwehr wurde es dem Gegner auch bei all dessen Qualitäten einige Male zu leicht gemacht. Der Favorit aus Luzern musste daher gefühlt nie ans Limit gehen, schaffte es aber auch so, die Kräfteverhältnisse früh klarzustellen. Nach einer Viertelstunde hatte er erstmals mit fünf Toren vorgelegt, spätestens zur Pause waren alle Fragen über den Sieger dieser Partie geklärt. Routiniert und souverän spulte der Favorit dabei sein Programm herunter, rief dann, wenn es gerade notwendig war, eine Tempoverschärfung ab und liess im Angriff sein Können und seine Übersicht immer mal wieder aufblitzen. Derweil bemängelte Z’graggen, dass man sich in den eigenen Offensivbemühungen oftmals zu früh festmachen liess. «Aber», so der Kapitän weiter, «wir haben nie aufgegeben». In der Tat schafften es er und sein Team so zumindest, das Ergebnis bis zum Schluss in einem einigermassen erträglichen Rahmen zu halten.
Shooters vor letztem Pflichtspieleinsatz
Nach dem Abenteuer Final Four wartet auf die Shooters am kommenden Samstag wieder der Alltag in der Meisterschaft. Die dort anstehende Partie in Altdorf ist zugleich der letzte Einsatz in einem Pflichtspiel für die zweite Herrenmannschaft. Der Gegner aus dem Urnerland wartet noch immer auf den ersten Saisonsieg, während die Schwyzer im Kampf um einen Platz in der oberen Tabellenhälfte auch im letzten Saisonspiel nochmals auf Punkte angewiesen sein werden.
Die Aufstellung:
Bissig (7 Paraden)/Vogel (5); Annen (4 Tore), Betschart T. (3), Büeler (4), Langenegger, May, Müller (3), Ulrich (1), Wiget (5), Wyrsch (1), Z’graggen (4/1), Zehnder (1).
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