Enttäuschung im Derby

Für die zweite Herrenmannschaft endete am Samstag das Derby beim HC Einsiedeln mit einer herben Enttäuschung. Weil die Spielgemeinschaft ihr Potential viel zu selten abzurufen vermochte, stand am Ende gar die höchste Saisonniederlage.

Shooters schon zur Pause auf verlorenem Posten
Mit einem beinahe kompletten Kader, verstärkt mit zwei Nachwuchsspielern, denen an dieser Stelle ein Dank für ihren Einsatz gebührt, reisten die 3. Liga-Herren am Samstag nach Einsiedeln. Die zumindest von der Kadersituation her betrachtet gute Ausgangslage vermochten die Gäste indes nicht zu nutzen: Sowohl in der Defensive als auch im Angriff kamen die Shooters in der Einsiedler Brühl-Halle kaum richtig auf Touren. Bei der Deckungsarbeit äusserste sich dies insbesondere immer wieder in diversen Sperren, welche Einsiedeln platzieren konnte und über diesen Weg immer wieder auf einfache Art zum Torerfolg gelangte. Und die eigenen Angriffsbemühungen waren auf Shooters-Seite mit guten 1:1-Aktionen und souveränen Pässen zwar eigentlich vielversprechend, dennoch kamen die Gäste viel zu selten in aussichtsreiche Abschlussposition. Die Quittung für den ungenügenden Auftritt erhielten die Shooters so bereits zur Pause und war mit einem deutlichen Rückstand durchaus saftig. Auch eine zwischenzeitliche Steigerung in der zweiten Halbzeit brachte die Gäste letztlich nicht mehr wirklich in die Nähe einer Wende. Zwar zeigte die Spielgemeinschaft da ab und an, zu was sie eigentlich in der Lage wäre, schaffte es aber nicht, dies über die volle noch bleibende Distanz zu demonstrieren. So musste man im Shooters-Lager dann letztlich auch konstatieren, dass Einsiedeln über gut und gerne 40 Minuten schlicht die überlegene Mannschaft war.

Als nächstes beim Leader
Während das Team aus dem Klosterdorf so zu einem ungefährdeten Sieg gelangte, stand auf Shooters-Seite am Ende die höchste Saisonniederlage. Im zweiten Teil der Meisterschaft warten die 3. Liga-Herren damit weiterhin auf den ersten Sieg, jahresübergreifend stehen die Shooters nun bereits seit fünf Partien ohne Vollerfolg da. Die nächste Chance, wieder einmal ein Punktepaar einzufahren, bietet sich der zweiten Herrenmannschaft am 22. März, wobei dann mit dem Gastspiel beim noch immer verlustpunktefreien Leader Thalwil eine denkbar schwierige Aufgabe warten wird. Immerhin – im Hinspiel machten die Shooters dem Team vom Zürichsee das Leben bis zuletzt schwer und durften so bis in die tiefe Schlussphase hinein auf Punkte hoffen. Damit dies auch am Sonntag in einer Woche wieder der Fall sein wird, wird gegenüber dem Einsiedeln-Auftritt aber selbstredend eine Leistungssteigerung nötig sein. Nur rund 20 Minuten, in denen das eigene Potential erkennbar ist, werden auch in Thalwil bestimmt nicht genügen.
Die Aufstellung:
Schmid (7 Paraden)/Vogel (9/1); Annen (4 Tore), Beduhn, Bissig (1), Büeler (1), Fessler (2), Pfister (4), Rindlisbacher (1), Ulrich (1), Wiget (8/2), Wyrsch (1), Z’graggen (3/1).

 

10. März 2026, Dino Beck | zur Vorschau