Für starke Willensleistung belohnt

Die zweite Herrenmannschaft bodigte am Samstag den Tabellenzweiten Suhr Aarau / Buchs / Olten. Der harterkämpfte Sieg war vor allem das Produkt einer starken Willensleistung.

Siegtreffer in den Schlusssekunden
Umkämpft war es, dieses Duell zwischen den im Tabellenmittelfeld liegenden Shooters und dem Ranglistenzweiten, spannend ohnehin, absetzen konnte sich über die gesamte Spieldauer kein Team, der Maximalvorsprung betrug am Samstag in der Brunner Sporthalle zwei Tore, die Führung wog über die komplette Spielzeit hin und her.
Passend dazu war der Schlusspunkt dieser Affiche: Acht Sekunden vor der Sirene buchten die Shooters mit dem letzten Treffer der Partie den Sieg. Und belohnten sich so für eine starke Willensleistung, dank welcher sie auch die zu hohe Anzahl an technischen Fehlern auszumerzen vermochten. Mit ihrer starken Wurfquote, den teilweise schön herausgespielten Torgelegenheiten und einer starken Torhüterleistung hielten die Einheimischen noch weitere treffende Argumente in den Händen, mit welchem sie sich diesen Sieg verdienten.

Obere Ranglistenhälfte im Visier
Mit diesem Sieg konnte die zweite Herrenmannschaft ihren Platz im Tabellenmittelfeld wahren. Derzeit sind die Shooters als Ranglistenfünfter exakt in der Mitte der Neuner-Tabelle klassiert. Der Abstand auf die vorderen Plätze erweist sich dabei als geringer als der Vorsprung auf die hinteren Klassierungen, weshalb die Shooters die obere Ranglistenhälfte gut und gerne wieder ins Visier nehmen können. Damit dies so bleibt, wird es allerdings auch am kommenden Samstag einen Vollerfolg benötigen, wenn die Schwyzer beim direkt hinter ihnen klassierten Team von Handball Brugg zu Gast sind. Gelingt da tatsächlich ein Sieg, winkt derweil die Gelegenheit, in der Rangliste vorübergehend auf Rang 4 vorzustossen. Das entspräche in etwa dem, was sich die Shooters vor Saisonbeginn als Ziel gesetzt hatten.
Die Aufstellung:
Betschart M. (19 Paraden)/Vogel (5); Beduhn (1 Tor), Betschart T. (7), Bissig (1), Büeler (1), Fessler (3), Kljajic (2), Langegger (4), Müller (3), Styger, Ulrich (5/5), Z’graggen (1), Zehnder.

Foto: Livio Weber (Archiv)

 

11. Februar 2025, Dino Beck | zur Vorschau