Gegner war eine Nummer zu gross
Eine stark aufspielende SG Magden/Möhlin war am Samstag eine Nummer zu gross für die U16-Inter-Juniorinnen der HSG Mythen-Shooters. Das Ergebnis war am Ende indes etwas gar brutal.
Guter Kampfgeist
Nein, elf Tore schlechter waren die Shooters an diesem Samstagabend in der Matten-Halle zu Magden nicht unbedingt. Anzuerkennen galt es gleichwohl die Stärke des Gegners, der in seinem Kader auch auf Spielerinnen zurückgreifen kann, die auf U16- oder gar U18-Elite aktiv sind. Dass im Auftritt der Schwyzerinnen dann auch nicht alles nach Wunsch lief, liess sich ebenso wenig wegdiskutieren. So fehlte es vor allem in der ersten Halbzeit an der nötigen Durchschlagskraft und den zündenden Ideen gegen die agile Abwehr der Aargauerinnen. Auch die Genauigkeit in den Abschlüssen war zu oft zu ungenügend. Zudem machte sich nach dem Fehlstart (2:7 nach 8 Minuten) bereits eine gewisse Resignation im Lager der Schwyzerinnen breit.
Dass sie eigentlich über einen guten Kampfgeist verfügen würden, unterstrichen die Shooters dann dafür nach der Pause, wodurch sie dort das Torekonto klar hochschrauben konnten und den zweiten Durchgang damit wesentlich ausgeglichener zu gestalten vermochten. Im Vergleich zur Vorwoche, als die Defensive noch das grosse Manko im Spiel der Shooters war, zeigten sich die Schwyzerinnen überdies in jener Disziplin zumindest phasenweise verbessert. Um gegen den starken Kontrahenten aus Magden und Möhlin zu bestehen, waren diese positiven Elemente allerdings klar zu wenig. Auch das gehörte zur Wahrheit dieses zweiten Inter-Auftritts der auch für U16-Verhältnisse noch jungen Shooters-Mannschaft, die sich am Samstag auch gegen bis zu zwei Jahre ältere Gegenspielerinnen zu wehren hatte.
Die richtigen Lehren ziehen
Die wesentlich erfreulichere verlaufene zweite Halbzeit, aber auch andere Aspekte werden die U16-Inter-Juniorinnen nach ihrer zweiten Niederlage im zweiten Spiel nach dem Aufstieg nun mitnehmen müssen für die kommenden Partien. Dazu gehört etwa, dass nach dem ersten Widerstand nicht gleich der Kopf in den Sand gesteckt werden darf, wie das am Samstag zu beobachten gewesen war. Dass für die Shooters – nach einer souveränen und ohne Minuspunkt abgeschlossenen Vorrunde, in welcher sie aber auch kaum jemals ernsthaft gefordert wurden – solche Rückschläge noch Neuland darstellen, darf hier allerdings nicht vergessen werden. Entsprechend soll gerade dieser Auftritt in Magden nun auch einen Lerneffekt für die kommenden Partien darstellen, in der die Shooters womöglich wieder mit solchen Situationen konfrontiert werden könnten.
Die Aufstellung:
Buckle; Betschart, Braiotta, Holdener, Iten, Kaufmann, Odermatt, Pütter, Schmidt, Serafino, Waser.
HSG Mythen-Shooters B
SG Züri- Obersee
HSG Mythen-Shooters A *
HSV Säuliamt
PSG Lyss
SG Visp-Visperterminen
SG Magden/ Möhlin
SG Handball Emmen
TV Dagmersellen
BSV RW Sursee