Gegner war klar besser

Gegen Leader Brittnau bezogen die 4. Liga-Herren der Shooters ihre erste Saisonniederlage. Die klare Überlegenheit des Gegners schlug sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr aufs Ergebnis nieder.

Resultat 15 Minuten im Rahmen gehalten
Dass auf die Shooters bei deren ersten Pflichtspieleinsatz seit Mitte September eine schwierige Aufgabe warten würde, liess sich bereits mit Blick auf die Rangliste belegen, wo der TV Brittnau mit einer Bilanz von drei Siegen aus drei Spielen vom Leaderthron grüsste. Allerdings durften auch die Schwyzer auf eine erfolgreiche erste (kurze) Saisonphase schauen, zwei Siege aus ebenso vielen Spielen standen da zu Buche.
Ein Spitzenkampf, wie es anhand der Bilanzen der beiden Teams hätte sein können, war das Duell der beiden noch verlustpunktefreien Equipen der Gruppe allerdings nie. Die Gastgeber erwiesen sich in der Brittnauer Sporthalle von Beginn an als klar tonangebende Mannschaft, legten rasch mit 3:0 vor und verteidigten diese Führung in der Folge ohne Mühe. Aus Shooters-Optik gelang es in der Startviertelstunde immerhin noch, den Rückstand nicht merklich anwachsen lassen zu müssen, danach aber wurde die Überlegenheit der Aargauer auch im Ergebnis immer mehr ersichtlich. Spätestens der 2:7-Negativlauf der Gäste zwischen der 20. Minute und der Halbzeitsirene klärte dann auch bereits vorzeitig die Fragen über den Ausgang der Partie, und auch nach dem Seitenwechsel war für die Schwyzer gegen den in allen Belangen dann doch klar besseren Gegner kein Kraut gewachsen. Zu allem Elend mussten die Shooters auch noch eine Disqualifikation verkraften. Gemunkelt wird, dass der Grund für die drei ausgesprochenen Zeitstrafen, die zur Roten Karte führten, jedes Mal derselbe war…

Nun gegen Tabellenschlusslicht
Nach dem Leader wartet am kommenden Samstag ein Gegner aus einer ganz anderen Tabellenregion auf die Shooters 4. Liga-Herren. In der BBZG-Halle treffen die Schwyzer dann auf die noch punktelose HSG Lenzburg, die als Tabellenschlusslicht nach Goldau reisen wird. Das alleine stellt zwar bestimmt kein Grund dar, um den bevorstehenden Gegner auf die zu leichte Schulter zu nehmen. Besinnt sich die Mannschaft aber auf die guten ersten beiden Auftritte vom September, dürfte die Rückkehr auf die Erfolgsspur allemal möglich sein.
Die Aufstellung:
Fuchs/Nauer; Betschart, Bürgi, Eberhard, Heinzer, Langenegger, Mantel, Müller, Schelbert.

30. Oktober 2023, Dino Beck | zur Vorschau