In der Offensive zu fehleranfällig

Die U17-Inter-Junioren der HSG Mythen-Shooters/Muotathal erreichten am Samstag beim Gastspiel in Zürich gegen TV Unterstrass zwar eine respektable Anzahl von 30 erzielten Treffern. Die Gründe für die Niederlage waren am Ende aber gleichwohl in der Offensive zu finden.

Mangelhafter Spielaufbau
Das U17-Team der Shooters und des KTV Muotathal reiste am Samstag mit einer enorm jungen Mannschaft in die Zürcher Blumenfeld-Halle. So bestand exakt die Hälfte des Kaders aus Spielern, die eigentlich dem U15-Team angehören. Der Auftritt bei den «Grossen» wird für sie eine wertvolle Erfahrung dargestellt haben, die im Hinblick auf ihre hoffentlich noch lange dauernde Handballkarriere viel Wert sein kann.
Das war es dann aber eigentlich bereits mit den positiven Fakten aus dieser Vorstellung der Shooters/Muotathal-Equipe, die am Samstag insbesondere im Angriff nie richtig auf Touren kam und dort vor allem im Spielaufbau immer wieder Mängel offenbarte. Aufgrund des zu statischen Auftretens und einer ungenügenden Passqualität waren die Schwyzer vorwiegend auf Einzelaktionen angewiesen, um zu ihren Torerfolgen zu gelangen. Die augenscheinliche Ungenauigkeit im Angriff eröffnete überdies dem Gegner immer wieder Ballgewinne, welche die Zürcher zumeist nutzten, um aus Gegenstössen oder der zweiten Welle zu reüssieren.
Entsprechend schnell entwickelte sich das Spielgeschehen dann auch ergebnistechnisch in Richtung der Zürcher, die nach der Startviertelstunde erstmals deutlicher davonzogen und die daraus resultierende Pausenführung in der Folge nach dem Seitenwechsel noch weiter ausbauen konnten. Phasenweise betrug die Hypothek der Schwyzer so bis zu zwölf Tore.

Zum Abschluss zwei Mal gegen Ruswil Wolhusen
Die U17-Junioren verbleiben damit in der Rangliste auf Rang 3, was in der Abstiegsrunde in jedem Fall zum Ligaerhalt reichen würde. Weil die aktuell auf Rang 4 (mit einem Punkt Rückstand auf die HSG Mythen-Shooters/Muotathal) klassierte SG Freiamt PLUS ihren freiwilligen Abstieg bekanntgegeben hat, dürfte auch der vierte Platz noch zum Ligaerhalt reichen. Um aber auf Nummer sicher zu gehen, werden die Schwyzer ihre aktuelle Klassierung bis zum Saisonende verteidigen wollen. Mit zwei Siegen über die SG Ruswil Wolhusen, gegen welche die Shooters/Muotathal-Equipe am 11. und 18. April ihre beiden letzten Saisonspiele absolviert, wäre dieses Vorhaben fix realisiert.
Die Aufstellung:
Gwerder/Sivanesan; Alijaj, Annen, König, Lutz, Nadler, Schelbert Le., Schelbert Lo., Schelbert V.

30. März 2026, Dino Beck | zur Vorschau