Inkonstanz wurde einmal mehr zum Verhängnis
Die zweite Herrenmannschaft der Shooters kassierte am Samstag eine Niederlage, die auch auf die eigene Inkonstanz zurückzuführen war. Ein altbekanntes Problem trat damit im Spiel gegen das Team aus Schwamendingen wieder auf.
Fehlstart, Steigerung und wieder Schwächephase
Es gehört zu den vorgenommenen Saisonzielen der zweiten Herrenmannschaft, in der laufenden Spielzeit die eigene Konstanz besser unter Kontrolle zu bringen. Zu oft hatten sich in der letzten Saison Hochs und Tiefs während einer Partie abgewechselt, was die Shooters in der Endabrechnung um einige Punkte gebracht hatte.
In der Partie vom Samstag gegen Tabellennachbar Blaui Schwänli Schwanendingen trat nun genau jene Problemzone wieder auf: So vermochten sich die Einheimischen in der BBZG-Halle nach einer verschlafenen Startphase (1:5 nach 5) zwar in allen Belangen zu steigern, besorgten so innerhalb von einer Viertelstunde den erstmaligen Ausgleich und konnten sich bis zur Pause gar eine Führung erarbeiten. Danach verlief auch der Start in den zweiten Durchgang vielversprechend, was die Gastgeber zwischenzeitlich gar auf fünf Tore davonziehen liess. Dann aber folgte ein veritabler Einbruch, plötzlich agierten die Shooters in der Offensive sichtlich ratlos, was die Anzahl an Ungenauigkeiten in den Angriffsversuchen merklich steigen liess und wodurch der Gegner richtiggehend aufgebaut wurde. Das erarbeitete Polster schmolz so immer mehr dahin und war schliesslich knappe zwei Minuten vor dem Ende komplett aufgebraucht (24:24). Die verbleibende Spielzeit entwickelte sich dann zu einem echten Krimi, in welchem die Shooters zunächst den Ball verloren und kurz darauf eine Zeitstrafe und einen Sieben-Meter gegen sich hinnehmen mussten. Der Strafwurf wurde von den Zürchern aber vergeben, sodass sich den Schwyzern nochmals die Chance auf den Sieg bot. Diesen wollten die Shooters unbedingt, worauf auch die taktische Massnahme, einen zusätzlichen Feldspieler zugunsten des Torhüters einzusetzen, zurückzuführen war. Der Plan ging indes nicht auf, einen weiteren Schwyzer Ballverlust nutzten die Gäste schliesslich zum praktisch mit der Schlusssirene realisierten siegbringenden Treffer ins verlassene Shooters-Gehäuse.
Ärgerlich, aber es gibt auch Positives
Und so musste die zweite Herrenmannschaft nach Spielschluss konstatieren, dass dies eine Niederlage war, für welche man sich an der eigenen Nase fassen müsse. Und die nun mal wieder auf die eigene Inkonstanz zurückzuführen war. Etwas Positives kann dennoch mitgenommen werden: Dass die Shooters nach dem Fehlstart doch noch ins Spiel fanden, darf durchaus in diese Kategorie eingeordnet werden. An der vorgenommenen Konstanz muss derweil weiter gearbeitet werden, obschon es in der laufenden Spielzeit auch schon Partien gab, in denen die Shooters auch über die volle Distanz gute Leistungen gezeigt hatten. Wird dies am kommenden Sonntag, wenn die 3. Liga-Herren bei züri west handball gastieren, wieder der Fall sein, dürften da die nächsten Punkte durchaus in Reichweite liegen.
Die Aufstellung:
Betschart M. (11 Paraden)/Vogel (7); Annen (5 Tore), Beduhn (2), Bobrich (1), Büeler (1), Dätwyler (3), Langenegger (3), Rindlisbacher (2), Styger (2), Ulrich (3/1), Wyrsch, Z’graggen (2/2).
TV Thalwil
Blaui Schwänli Schwamendingen
HC KTV Altdorf
HC Einsiedeln
HSG Mythen-Shooters 2
züri west handball 1
HSV Säuliamt 1
HC Glarus
SG Albis Foxes Handball