Klatsche zum Saisonauftakt

In ihrem ersten Saisonauftritt bezog die neuformierte U15-Spielgemeinschaft der Shooters und des KTV Muotathal eine herbe Niederlage. Nicht nur die Stärke des Gegners war für das klare Resultat in der Brunner Sporthalle verantwortlich.

Anzahl an Eigenfehler zu hoch
Weil Gegner Ruswil Wolhusen sein erstes Meisterschaftsspiel bereits in der Vorwoche absolvierte und dort mit einem 48:14-Sieg über Emmen gleich einmal ein dickes Ausrufezeichen setzte, stellte man sich im Shooters-Lager auf einen starken Gegner ein. Dass sich der Kontrahent aus dem Luzerner Hinterland dann auch als ein solcher erwies, gehörte zwar wohl schon zur Wahrheit. Nur war es bei weitem nicht nur die Stärke des Gegners, die einen erfolgreichen Schwyzer Saisonstart bereits früh in aussichtlose Ferne geraten liess (3:10 nach 14‘) und ein solcher auch in der Folge nie mehr ernsthaft zum Thema wurde. Denn zu den Gründen dafür gehörte auch die zu hohe Anzahl an Eigenfehlern, welche die Gastgeber in der Brunner Sporthalle produzierten. Und mit einer zu ineffizienten Chancenverwertung lieferten die Shooters- und Muotathal-Junioren gleich nochmals einen (Mit-)Grund, warum der Saisonstart am Ende deutlich verloren ging.

Nächster harter Brocken wartet bereits am Samstag
Nach diesem unschönen Auftakt in die neue Spielzeit werden die U15-Junioren selbstredend auf Rehabilitation aus sein. Die Möglichkeit dazu bietet sich schon bald, am kommenden Samstag steht ihr nächster Einsatz an. Beim Gastspiel gegen den BSV RW Sursee dürfte da aber bereits die nächste hohe Hürde auf die neuformierte Schwyzer Equipe warten. Das zumindest lässt der Saisonstart des bevorstehenden Gegners, der zunächst den STV Willisau deutlich in die Schranken wies und zuletzt das Team von Handball Emmen b deklassierte, vermuten. So scheint die Devise für den bevorstehenden Auftritt klar: Nur wenn es den U15-Junioren gelingt, die Anzahl Eigenfehlern im Vergleich zum Spiel gegen die SG Ruswil Wolhusen deutlich zu senken, dürfte in Sursee eine ernsthafte Chance auf die ersten Saisonpunkte bestehen.
Die Aufstellung:
Gwerder; Alijaj, Appert, Betschart, Combertaldi, Gisler, König, Lutz, Muji, Nadler, Schelbert.

17. September 2023, Dino Beck | zur Vorschau