Mit grossem Willen zum erfolgreichen Saisonabschluss
Die U18-Inter-Juniorinnen beendeten am Samstag ihre Saison mit dem neunten Sieg in Folge. Eine gehörige Portion Wille war am Ende ausschlaggebend für den harterkämpften Erfolg gegen die SG Vaud Handball.
Steigerungslauf nach Startschwierigkeiten
Der Weg zum neunten Sieg am Stück und damit dem positiven Saisonabschluss war für die U18-Inter-Juniorinnen am Samstag durchaus steinig: Mit dem ungewohnten Angriffsspiel der Waadtländerinnen, die ohne Kreis agierten, bekundeten die Schwyzerinnen zunächst Mühe. Ein Team-Time-Out brachte diesbezüglich in der Folge Besserung, daneben leisteten sich die Einheimischen in der Muotathaler Mehrzweckhalle aber weiterhin zu viele technische Unsauberkeiten – ein Mangel, der am Samstag auf beiden Seiten auszumachen war.
Zu einer Wende vor der Pause reichte es für die SG Muotathal/Mythen-Shooters trotz der besagten Steigerung zwar noch nicht, die erstmalige Führung ereignete sich so erst in der 45. Minute, die ab da dafür bis zum Schluss ausnahmslos Bestand hatte. Ein entscheidender Faktor auf dem Weg zum Sieg war letztlich der grössere Wille, der auf Seiten des Heimteams deutlich spürbar war. Auch die gegenseitige Motivation und Anfeuerungen gehörten am Samstag zum wiederholten Mal zu den Tugenden, die der SG Muotathal/Mythen-Shooters letztlich wohl zum Sieg verhalfen.
Positives Ende einer tollen Rückrunde
Für die U18-Inter-Juniorinnen geht damit eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte zu Ende: Der Sieg über Vaud war der neunten Vollerfolg am Stück, mit dem Abstiegskampf hatten die Schwyzerinnen dank jener Erfolgsserie schon bald einmal nichts mehr zu tun. Und auch über die gesamte Saison hinweg darf ein absolut positives Fazit gezogen werden: Zu den vielen erfreulichen Fakten aus dieser Spielzeit gehört etwa, dass die neuformierte Mannschaft mit dem Teamzusammenschluss aus Muotathaler und Shooters-Juniorinnen sofort bestens funktionierte und jede Spielerin ihre Rolle im Team sogleich fand. Gemeinsam wurden die gesteckten Ziele verfolgt und dafür gekämpft. Zudem war vor allem in der Abwehr eine positive Entwicklung auszumachen. Der Zukunft dieses Team darf daher, gerade mit Blick auf den tollen Spirit, allemal mit viel Optimismus entgegengeschaut werden.
Die Aufstellung:
Heinzer M./Kistler; Betschart, Bürgi, Heinzer A., Heinzer R., Metaj, Nideröst, Pütter, Schelbert A., Schelbert E., Schelbert L.

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