Mythen-Shooters deutlich verbessert

Auch im vierten Meisterschaftsspiel durften die U15G-Junioren der Shooters nicht über die ersten Punkte der Saison jubeln. Gegenüber den vorangegangenen Partien war in der Partie gegen die HR Hochdorf aber eine deutliche Steigerung auszumachen.

Chancenverwertung als grösstes Manko
Sie hat in der laufenden Spielzeit durchaus schon ihr Potential angedeutet. Und doch blieb die junge U15G-Mannschaft stets deutlich auf der Strecke, auch weil alleine schon die physische Unterlegenheit jeweils zu gross war. Diese lag auch im Spiel vom Sonntag vor, was die Einheimischen in der Brunner Sporthalle aber nicht davon abhielt, wiederum mit einigen schönen Aktionen aufzuhorchen. Im Angriff erspielten sich die Gastgeber so immer wieder schön herausgearbeitete Gelegenheiten, die bei einer besseren Chancenverwertung zu einem noch erfreulicheren Endergebnis geführt hätten. Ein noch „schöneres“ Resultat wäre wohl auch zu Stande gekommen, hätten sich mit zunehmender Spieldauer die technischen Unsauberkeiten und Fehlpässe nicht doch noch zu häufen begonnen. Es waren dies die Faktoren, dass es am Ende wiederum eine klare Niederlage absetzte, die aber auch nicht darüber hinwegtäuschen konnten, dass sich die Shooters am Sonntag klar besser verkauften als zu einem Grossteil in ihren bisherigen Auftritten.

Ans Positive anknöpfen
Natürlich ist die aktuelle Saisonbilanz mit vier klaren Niederlagen aus vier Partien auf den ersten Blick ernüchternd. Und ebenso steht ausser Frage, dass auf dieses Team weiterhin ein grosser Haufen an Arbeit ansteht, will es in absehbarer Zeit ernsthaft um Punkte mitreden. Dass aber durchaus Potential in dieser jungen Mannschaft steckt, bewies sie am Sonntag nicht zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit. An die allemal vorhanden gewesenen positiven Akzente werden die Shooters nun anknöpfen müssen. Dann ist es dieser Equipe absolut zuzutrauen, dass sie den richtigen Weg einschlagen wird. Und in absehbarer Zeit vielleicht sogar über ein Erfolgserlebnis in Form von Punkten jubeln darf.
Die Aufstellung:
Sivanesan; Aschwanden, Bächler, Kenel, Mengelt, Mettler, Steiner, Sulejmani.

 

29. Oktober 2019, Dino Beck | zur Vorschau