Niederlage trotz Steigerung nach der Pause
Den Shooters 3. Liga-Damen gelang am Samstag in Malters die Bestätigung für ihren Erfolg zum Saisonauftakt nicht. Vor allem die erste Halbzeit war gegen die Luzernerinnen ungenügend.
Shooters zu zurückhaltend
Knapp hatten sich die Schwyzerinnen bei ihrer Saisonpremiere in Hochdorf durchgesetzt. Beim 22:21-Erfolg lieferten die Shooters durchaus einige Argumente dafür, dass auch das Gastspiel in Malters von Erfolg gekrönt sein könnte.
Dieses Unterfangen geriet am Samstagabend aber bereits zur Pause in weite Ferne. Weil sich die Gäste in der Oberei-Halle während der ersten Hälfte zu zurückhaltend zeigten, mussten sie dem Heimteam weitgehend das Zepter überlassen. Eine Führung der mit zu wenig Druck agierenden und in der Abwehr zu wenig kompakten Shooters leuchtete in den ersten 30 Minuten entsprechend nie von der Anzeigetafel.
Zeitstrafen bremsten Shooters
Daran sollte sich schliesslich auch nach der Pause nichts ändern, auch wenn die Gäste da wesentlich besser ins Spiel fanden. Der Druck aufs gegnerische Tor war nun plötzlich da, und auf der anderen Seite war in der Defensive nun endlich die erhoffte Konsequenz auszumachen. Damit hätten die Shooters eigentlich alle Zutaten für eine erfolgreiche Aufholjagd beisammengehabt. Diese beschränkte sich letztlich aber darauf, zwei Mal den Anschlusstreffer zu erzielen (16:17 und 17:18), was auch daran lag, dass sich die Schwyzerinnen mit zu vielen Zeitstrafen während der zweiten Halbzeit immer wieder selber ausbremsten. Nicht weniger als sechs Mal wanderte nach der Pause eine Schwyzerin zurück auf die Bank. Auch deshalb schafften die Shooters die totale Wende nie, hielten sich zwar hartnäckig im Spiel, rannten aber gleichwohl stets einem Rückstand hinterher, der sich ab der Schlussviertelstunde bei drei bis vier Toren einpendelte. Das war auch in der 58. Minute beim Stand von 28:24 noch so, womit die Partie entschieden war.
Nach der Pause die Heimpremiere
Nach dem erst zweiten Saisonspiel geht es für die 3. Liga-Damen nun bereits wieder in eine längere spielfreie Phase. Erst am 19. Oktober stehen die Schwyzerinnen wieder im Einsatz. Dann dürfen sie endlich auch vor eigenem Anhang antreten. In der Goldauer BBZ-Halle kommt es dann zum Duell mit Handball Emmen. Die Luzernerinnen haben mit zwei Siegen aus den ersten zwei Spielen einen überzeugenden Saisonstart hingelegt.
Die Aufstellung:
Kamer; Annen A., Annen N., Baumann, Betschart, Büeler, Frisullo, Grab, Jäggi, Pivarciova, Schobinger, Stührwoldt, Ulrich, Zgraggen.
Handball Emmen
Spono Eagles
TV Dagmersellen
SG Ruswil Wolhusen
TV Horw la familia
HC Malters
HSG Mythen-Shooters
HR Hochdorf
HSG Lenzburg