Oberklassiges Borba war zwei Nummern zu gross

Die zweite Herrenmannschaft der Shooters blieb am Dienstagabend im Regio-Cup gegen 2. Liga-Spitzenteam Borba Luzern chancenlos. Das Unheil bahnte sich für den Aussenseiter in der Brunner Sporthalle schon früh an: Nach zwölf Minuten waren die Stadtluzerner bereits mit 9:1 weggezogen, die Mehrheit der Minustreffer kassierten die Schwyzer da durch Gegenstösse. Jener Stil führte sich im weiteren Spielverlauf fort, immer wieder wurden die Shooters nach gefühlt jedem noch so kleinem Fehltritt richtiggehend überrannt. Daneben besassen die Gäste auch im Abschluss deutliche Vorteile gegenüber dem 3. Ligisten, dessen Kanterniederlage so bereits zur Pause besiegelt war. Immerhin schafften es die Shooters nach dem Seitenwechsel, in der Offensive mit einigen schönen Aktionen zu gefallen, was das Ergebnis aber kaum merklich im Rahmen zu halten vermochte.

Spielfreies Wochenende
Für die zweite Herrenmannschaft gehen nun intensive Tage zu Ende. Erst am Samstag vor ihrem Cup-Auftritt standen sie das letzte Mal in der Meisterschaft im Einsatz und sicherten sich dort den prestigeträchtigen Sieg gegen Kantonsrivale Einsiedeln. Die kommenden Tage werden mit Blick auf den Spielplan nun etwas entspannter für die Shooters Zweitvertretung, auf die nun zunächst einmal ein spielfreies Wochenende wartet. Den nächsten Einsatz bestreiten die Schwyzer am 22. November in der Liga, in einem weiteren Heimspiel empfangen sie dann die SG Albis Foxes Handball in der Brunner Sporthalle. Die Zürcher befinden sich derzeit in der tabellarischen Abstiegsregion. Das soll zwar keineswegs den Anschein erwecken, dass die bevorstehende Aufgabe automatisch zu einer machbaren oder gar leichten verkommen wird. Und doch darf zumindest angenommen werden, dass den Shooters in eineinhalb Wochen nicht mehr ein derart happiges Kaliber wie nun zuletzt der auch mit ehemaligen NLA-Spielern gespickte BSV Borba Luzern gegenüberstehen wird.
Die Aufstellung:
Bissig (9/1 Paraden); Annen (1 Tor), Beduhn, Büeler (3), Langenegger, Mantel (1), Rindlisbacher (2), Styger, Ulrich (1/1), Wiget (4), Wyrsch (1), Z’graggen (1/1), Zehnder (2).

12. November 2025, Dino Beck | zur Vorschau