Pflicht nach Cup-Coup erfüllt

Am Tag nach dem grossartigen Erfolg im Regio-Cup gegen das Inter-Team Dagmersellen siegten die Shooters U16B-Juniorinnen auch in der Meisterschaft. Gegen ein dann doch in vielen Belangen klar unterlegenes Tabellenschlusslicht Säuliamt erfüllten die Schwyzerinnen die Pflicht zwar nicht immer glanzvoll, letztlich aber souverän.

Starkes letztes Spieldrittel
Mit dem Cup-Triumph am Freitagabend gegen ein höherklassiges Team konnten die Shooters, die zuvor schon alle vier Meisterschaftspartien für sich entschieden hatten, den endgültigen Beweis erbringen, dass sie in der Saison angekommen sind. Den nächsten Beleg dafür lieferten die jungen Schwyzerinnen dann nur rund 14 Stunden, nachdem der Sieg über Dagmersellen Tatsache wurde, gleich nach. So liessen die Einheimischen am Samstagmittag in der BBZG-Halle gegen das noch punktelose Säuliamt dann auch nie wirklich etwas anbrennen, auch wenn den Gastgeberinnen zunächst noch etwas die Spritzig- und Genauigkeit in ihrem Auftritt fehlte. Durch den Doppeleinsatz und dem damit verbundenen Kräfteverschleiss dürfte diesbezüglich aber wohl etwas Nachsicht angebracht gewesen sein, zumal die Shooters auch so ab der fünften Minute stets in Führung lagen und sich dieser Vorsprung wenig später bei sicheren vier bis fünf Toren einpendelte. Für richtig klare Verhältnisse sorgten die Gastgeberinnen dann schliesslich in den letzten 20 Minuten, als sich die Fehler beim Gegner häuften und die Shooters daraus diverse Male Profit zu schlagen vermochten.

Ungeschlagen in lange Pause
Für die U16B-Juniorinnen endete mit diesem Sieg eine starke und ebenso intensive erste Saisonphase: Wettbewerbsübergreifend standen sie im September nicht weniger als sechs Mal in einem Ernstkampf auf der Platte. Aus allen dieser Spiele gingen sie als Siegerinnen hervor. Die nun anstehende lange Pause – das nächste Meisterschaftsspiel steht erst am 25. Oktober auf dem Programm – können die Shooters daher mit einem absolut positiven Gefühl in Angriff nehmen. Das hat sich dieses Team für ihre in weiten Teilen überzeugenden Auftritte auch allemal verdient. Trotzdem darf aber die Arbeit, die es nach wie vor zu verrichten gibt, nun in keiner Weise vernachlässigt werden. Denn selbst wenn die Ergebnisse bislang selbstredend zufriedenstellend und überzeugend ausgefallen sind, so gibt es nach wie vor viele Punkte, an denen es zu feilen gilt. Sei es in der Defensive oder im Angriff, etwa im Entscheidungsverhalten, oder auch in weiteren Disziplinen finden sich genügend Stellschrauben, an denen weiterhin gewerkelt werden muss. Mit dem guten Gefühl von sechs Siegen aus sechs Pflichtspielen lässt sich diese Arbeit aber bestimmt ganz gut angehen.
Die Aufstellung:
Betschart, Braiotta, Gwerder, Habermacher, Kaufmann, Odermatt, Pütter, Schmidt, Serafino, Stalder.

21. September 2025, Dino Beck | zur Vorschau