Punkteteilung im Spiel der Abwehrreihen
In einem von beiden Abwehrreihen dominierten Spiel sicherte sich die zweite Herrenmannschaft am Sonntag bei züri west handball einen Zähler. Es war letztlich ein harterkämpfter Punktgewinn für die Schwyzer Handballer.
Gegner konnte sein Spiel besser durchziehen
Auch wer am Sonntagnachmittag nicht live in der Zürcher Utogrund-Halle dabei sein konnte, der dürfte alleine schon anhand der geringen Anzahl an erzielten Treffern die logische Schlussfolgerung daraus gezogen haben, wo in diesem Duell die Stärken der beiden Teams zu finden waren. Über 60 Minuten verhielten sich sowohl das Heimteam als auch die Shooters in der Defensive dann auch zumeist tadellos, aus Schwyzer Optik war diesbezüglich vor allem die erste Halbzeit positiv hervorzuheben. Der starken Abwehrarbeit stand am Sonntag derweil eine Angriffsleistung gegenüber, die sich als ausbaufähig erwies. So fehlte es den Gästen gegen die defensiv ausgerichtete und harte Deckung des Gegners zu oft am Mut für Würfe aus der Distanz, auch das Gegenstossspiel wurde am Sonntag zu oft vernachlässigt. Die bisweilen aufkommende Ideenlosigkeit in der Offensive mit einer auch zu hohen Anzahl an verfrühten Abschlüssen mündete schliesslich nach der Pause in einer zwölfminütigen Phase ohne eigenen Treffer, in jener Periode egalisierten die Zürcher, die es über die volle Partie hinweg betrachtet besser verstanden, ihr Spiel durchzuziehen und ihre Angriffe jeweils mit viel Geduld vortrugen, die Pausenführung der Shooters. Jener für die Schwyzer heiklen Phase, in welcher der Gegner zunehmend an Oberwasser zu gewinnen drohte, stemmten sich die Gäste aber erfolgreich dagegen, sodass am Ende – mit Blick auf die letzten 20 Minuten der Partie – im Shooters-Lager von einem harterkämpften Punktgewinn gesprochen werden konnte.
Richtige Schlüsse ziehen
Zusammen mit dem einen Punkt packte die zweite Herrenmannschaft auch noch einige Erkenntnisse mit ins Gepäck für die Heimreise aus Zürich. Zu diesen zählt etwa, dass mehr Mut für Würfe aus dem Rückraum aufgebracht werden muss. An der Geduld im Abschluss wird überdies genau so gefeilt werden müssen wie am Willen, den Zweikampf zu suchen. All das sollen die Zutaten dafür sein, damit es im Rückspiel gegen diesen Kontrahenten mit einem Sieg klappt, wobei jener zweite Vergleich erst nach dem Jahreswechsel ausgetragen wird. Die richtigen Schlüsse aus diesem ersten Duell mit den Zürchern sind gleichwohl selbstredend schon jetzt zu ziehen. Schliesslich wartet bereits am kommenden Samstag der nächste Ernstkampf für die 3. Liga-Herren, und der ist mit dem Derby gegen Einsiedeln ein durchaus prestigeträchtiger.
Die Aufstellung:
Betschart M./Vogel; Annen (4), Beduhn, Bobrich, Büeler, Koch (2), Langenegger (1), Mantel (1), Pfister (2), Ulrich, Wiget (2), Wyrsch, Z’graggen (3/2), Zehnder (2).
TV Thalwil
Blaui Schwänli Schwamendingen
HC KTV Altdorf
HC Einsiedeln
HSG Mythen-Shooters 2
züri west handball 1
HSV Säuliamt 1
HC Glarus
SG Albis Foxes Handball