Punktgewinn nach dramatischem Finale
Die zweite Herrenmannschaft der Shooters sicherte sich am Samstag bei ihrer Jahrespremiere auf dramatische Art und Weise noch einen Punktgewinn.
Ausgleich nach der Sirene
Keine Minute war in der Goldauer BBZG-Halle noch zu spielen, als die Zeichen bereits deutlich auf Niederlage der Shooters standen: Mit zwei Toren im Hintertreffen stiegen die Einheimischen in diese knappen letzten 60 Sekunden, die sich dann aber zu einem wahren Drama ereignen sollten: So gelang den Einheimischen zunächst der Anschlusstreffer, ehe die Gäste aus Zürich ihren letzten Angriff vermeintlich sicher und clever runterzuspielen schienen. Der letzte Abschluss wenige Sekunden vor der Sirene blieb jedoch am Shooters-Keeper hängen, der daraus resultierende Gegenstoss endete schliesslich in einem Schwyzer Sieben-Meter, der bereits nach Ablauf der Spielzeit noch durchzuführen war. Und der von Frédéric Lutz – einem der am Samstag insgesamt drei eingesetzten Nachwuchsspieler in der zweiten Herrenmannschaft – souverän zum umjubelten Punktgewinn verwandelt wurde.
Am Ende ein gewonnener Punkt, aber…
So war es angesichts der in der letzten Minute noch schier aussichtslos wirkenden Lage kein Wunder, dass nach Spielschluss im Shooters-Lager zunächst von einem gewonnenen Punkt gesprochen wurde. Mit Blick auf die gesamte Spieldauer wurde das Remis indes zurecht weitgehend kritischer betrachtet. Denn die Shooters schafften es bei ihrer Rückrundenpremiere einmal mehr nicht, eine über 60 Minuten konstant gute Leistung abzurufen. So starteten die Schwyzer am Samstag ungenügend in dieses Spiel, fanden erst im Laufe der ersten Halbzeit richtig in die Partie, wodurch sie den sich in der Anfangsphase eingehandelten Rückstand zunächst zu egalisieren vermochten und nach dem Seitenwechsel, als sie an ihre stärkste Phase sogleich anknüpften, schliesslich die Führung an sich rissen. Weil danach aber wiederum ein Leistungsabfall folgte, brachten sich die Shooters erst in jene bedrohliche Lage, die erst nach der genannten dramatischen Schlussminute doch noch halbwegs in einem glücklichen Ende mündete. Ärgerlich war aus Schwyzer Optik insbesondere, dass zu viele Gegentore durch dasselbe Muster gefallen waren.
Status quo in der Tabelle
Durch das Remis verpasste es die zweite Herrenmannschaft, den Gegner aus Zürich in der Tabelle zu distanzieren. Die Zürcher waren als punktgleicher Kontrahent nach Goldau gereist, nun sind die beiden Teams weiterhin mit derselben Anzahl an Zählern auf den Rängen 4 und 5 der Neuner-Gruppe klassiert. Anhand der ausgeglichenen Tabellenlage war das Remis eigentlich das logische Ergebnis, zumal man bereits im Hinspiel beim 17:17 die Punkte geteilt hatte. Es wird dies im Shooters-Lager indes nur ein schwacher Trost darstellen, da man letztlich – und dies nicht das erste Mal in der laufenden Spielzeit – zum Schluss kommen musste, dass am Samstag deutlich mehr möglich gewesen wäre.
HSG Mythen-Shooters 2 – züri west handball 1 29:29 12:12)
Die Aufstellung:
Betschart/Vogel; Arnold, Beduhn, Büeler, Fessler, König, Kljajic, Lutz, Langenegger, Rindlisbacher, Wiget, Wyrsch, Ulrich, Zehnder.
TV Thalwil
Blaui Schwänli Schwamendingen
HC KTV Altdorf
HC Einsiedeln
HSV Säuliamt 1
züri west handball 1
HSG Mythen-Shooters 2
HC Glarus
SG Albis Foxes Handball