Shooters-Damen erwachten erst nach der Pause
Die zweite Damenmannschaft verpasste am Sonntag den durchaus möglich gewesenen Derby-Sieg in Einsiedeln. Vor allem die zu hohe Anzahl an Eigenfehlern stand am Ursprung der Niederlage.
Technische Unsauberkeiten wogen zu schwer
Die Spiele gegen den Kantonsrivalen wurden vor Saisonbeginn im Lager der zweiten Damenmannschaft als Highlight für die neue Spielzeit betitelt. Nun, die erste dieser Derby-Affiche bot zumindest in spielerischer Hinsicht keine wirklichen Höhepunkte. Stattdessen war der Vergleich der beiden Schwyzer Equipen geprägt von technischen Unzulänglichkeiten, 53 zählten die Statistiker des Live-Tickers am Ende, deren 29 gingen aufs Konto der Gäste. Diese hatten es so ihrer zumindest noch zufriedenstellenden Abwehrarbeit, die sich nach der Pause gar nochmals steigerte, zu verdanken, dass sie sich gleichwohl lange im Spiel halten konnten. Auch das Angriffsspiel wirkte nach dem Seitenwechsel agiler, Tempo, Druck und Spielwitz nahmen in den Offensivbemühungen sichtbar zu. Die technischen Unsauberkeiten konnten derweil reduziert, aber halt auch nie ganz abgestellt werden. Wohl auch deshalb vermochten die Shooters den sich in der 23. Minute erstmals eingebrockten Drei-Tore-Rückstand nie mehr vollends wettmachen, eine Reduktion der Hypothek auf zwei Tore (18:20 und 19:21) blieb letztlich das Höchste der Gefühle aus Shooters-Optik.
Zuerst spielfrei, dann eine happige Woche
Für die zweite Damenmannschaft war es damit ein misslungenes Comeback in den Meisterschaftsbetrieb: Das Spiel in Einsiedeln war der erste Ernstkampf nach einer sechs-wöchigen Pause für die Shooters-Damen, auf die nun erneut ein spielfreies Wochenende wartet. Dafür geht es nachher Schlag auf Schlag für die Schwyzer Spielgemeinschaft, die am darauffolgenden Mittwoch ihr Vorrundenspiel im Regio-Cup absolviert. Gegner ist auswärts die 3. Liga-Mannschaft der SG Ruswil Wolhusen. Vier Tage (9. November) steht in Goldau der nächste Meisterschaftseinsatz an, dann empfangen die Shooters in der BBZG-Halle die bis heute noch punktelose SG Züri- Obersee 1 und wird dort den nächsten Anlauf für den zweiten Saisonsieg in der Liga nehmen.
Die Aufstellung:
Bürgi/Kamer; Baumann, Betschart, Frisullo, Gisler, Hutter, Jasarevic, Kenel, Merz, Montalta, Pivarciova, Rickenbach, Schobinger, Stührwoldt.
TV Witikon 2
SG Züri- Obersee 2
HSG Mythen-Shooters
SG Züri- Obersee 1
HC Einsiedeln
SG Zürisee
HC Glarus