Shooters verlieren nach schwachem Auftritt deutlich
Die 1. Liga-Handballer der HSG Mythen-Shooters zogen bei der sich immer noch im Abstiegskampf befindenden SG TSV Frick einen schwachen Tag ein. Das am Ende happige Ergebnis war die logische Konsequenz.
Nie richtig auf Touren gekommen
Nein, es war den Shooters, bei denen Topscorer Nicolas Stalder am Ende wiederum zum erfolgreichsten Werfer avancierte (9 Tore aus 11 Versuchen), zumindest nicht vorzuwerfen, dass sie in der Frickner Ebnet-Halle nicht einiges versucht hätten, um irgendwie doch noch ins Spiel zu finden. Doch weder die verschiedenen angewandten Abwehrsysteme, die am Samstag von einem 3-2-1 über eine 6-0 bis hin zu einem 3-3 reichten, als auch die Angriffsvariante mit dem siebten Feldspieler vermochte bei den an diesem frühen Abend nie richtig auf Touren kommenden Schwyzer Handballer die erhoffte Wirkung zu erzielen. Stattdessen gerieten die Gäste spätestens im zweiten Teil des ersten Durchgangs aus der Spur, nach der noch ausgeglichenen Startviertelstunde ging jene zweite Phase des ersten Umgangs so klar an die Einheimischen, die sich damit bis zur Pause deutlicher absetzen konnten. Weil nach dem Seitenwechsel der ungenügende Auftritt auf Seiten der Gäste seine Fortsetzung nahm, dauerte es in der zweiten Halbzeit so keine zehn Minuten, bis der Rückstand der Shooters erstmals in den zweistelligen Bereich angewachsen war (16:26). Eine Schwyzer Reaktion blieb auch in der Folge weitgehend aus, das Ergebnis wurde so bis zum Ende noch happiger, und Spielertrainer Alex Suter musste so nach Spielschluss, gefragt nach den Gründen für den missglückten Auftritt, festhalten: «Heute hat es im Kopf bei den wenigsten gespasst».
Abstieg besiegelt
Nach dieser Niederlage ist der Abstieg in die 2. Liga auch rein rechnerisch nicht mehr zu verhindern für das Shooters-Herrenfanionteam, wobei sich die Relegation schon weit aus früher angebahnt hat und der nun definitive Abstieg so lediglich einer Vollzugsmeldung gleichkommt. Noch ist die 1. Liga-Saison für die Shooters aber nicht vorbei, in den drei noch ausstehenden Spielen, welche die Schwyzer allesamt in eigener Halle austragen können, bietet sich den Shooters gleich mehrfach die Gelegenheit, sich würdig vom Heimpublikum zu verabschieden. Spielertrainer Alex Suter sagt denn auch: «Wir wollen die letzten drei Spiele trotzdem noch gewinnen». Zum Auftakt in den ultimativen Saisonendspurt empfangen die Shooters am kommenden Mittwoch in der BBZG-Halle Tabellenschlusslicht SG Handball Seetal (20.15 Uhr), an den darauffolgenden Wochenenden kommt es in der Brunner Sporthalle noch zu den Duellen mit dem STV Willisau (22. März) und dem TV Dagmersellen (28. März). Gefragt nach einem kurzen Ausblick auf das nun bevorstehende Kräftemessen mit dem Mitaufsteiger und Ranglistenletzten Seetal, der an diesem Wochenende seinen ersten Saisonsieg einfahren konnte, erklärt Suter noch einmal, dass man die noch ausstehenden Spiele gewinnen will. Und ergänzend betont er: «Am Mittwoch gegen Seetal sowieso». Es wäre dies zugleich eine erfolgreiche Rehabilitation für den in weiten Teilen ungenügenden Auftritt in Frick.
Matchtelegramm
SG TSV Frick 1 – HSG Mythen-Shooters 39:25 (18:13). – Frick, Ebnet. – 135 Zuschauer. – SR: Kurth/Lämmler. – HSG Mythen-Shooters: Derler (3 Paraden/2 Tore)/Nauer (6 Paraden); Büeler (2 Tore), Dürrenmatt (1), Fischlin (3), Henseler P. (1), Kraft (1), Roos (1), Stalder M. (1), Stalder N. (9/3), Staub E., Staub J., Suter, Weber Li., Weber Lu. (1), Ziswiler (3). Strafen: 3-mal 2min. gegen Frick; 2-mal 2min. gegen Shooters. Verhältnis verschossener Penaltys: 0:0.
Foto: Andy Scherrer (Archiv)

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