Sieg beim Leader

Den Shooters U16-Juniorinnen gelang am Samstag ein echter Coup. Dank der wohl stärksten Saisonleistung fügten sie dem TSV Frick die erste Niederlage der laufenden Spielzeit zu.

Ein Sieg der Abwehr und des Kollektivs
Eigentlich sprach vor dem Spiel wenig für die Shooters, die am Wochenende davor mit zwei Niederlagen in die Rückrunde gestartet waren und am Samstag einem Team gegenüberstanden, das nach dem im Dezember mit zehn Siegen aus zehn Spielen souverän erreichten Inter-Aufstieg auch im «Oberhaus» sogleich sein Revier markierte und auch da mit drei Siegen optimal gestartet war.
In der Fricker Ebnet-Halle erwies sich die scheinbar klare Rollenverteilung aber rasch als Makulatur. Die als Tabellenschlusslicht angereisten Gäste schafften es von Beginn an, sich auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer zu bewegen. Ein erstes dickes Ausrufezeichen setzte der vermeintliche Aussenseiter schliesslich kurz nach der Startviertelstunde mit der erstmaligen Drei-Tore-Führung, und kurz darauf liessen sich die Shooters auch von einem kleinen Rückschlag, der ihnen drei Treffer am Stück einschenkte, nicht beirren. Bis zur Pause hatten die Gäste zumindest das Remis wiederhergestellt, in der zweiten Halbzeit leuchtete schliesslich nur noch einmal kurzzeitig eine Heimführung von der Anzeigetafel (19:18, 36’), ehe sich die Shooters bis zur 53. Minute mit fünf Toren absetzen konnten und damit in der Endabrechnung die entscheidende Differenz herbeiführten.
Auf dem Weg zum Sieg gefielen die Schwyzerinnen vor allem mit einer starken Defensivarbeit, die von Torhüterin Schneeberger noch zusätzliche tatkräftige Unterstützung erhielt. Hervorzuheben war am Samstag auch die starke Teamleistung, die mit den vielen positiven Emotionen in Form von gegenseitigem Anfeuern und dem Bejubeln von gefühlt jeder gelungenen Aktion der Mitspielerinnen unterstrichen wurde.

Wichtiges Lebenszeichen im Abstiegskampf
Mit dem Sieg sicherten sich die U16-Juniorinnen die ersten Punkte in der laufenden Abstiegsrundenkampagne und setzten damit nach dem verkorksten Startwochenende ein ernsthaftes Lebenszeichen im Kampf um den Ligaerhalt. Die Darbietung vom Samstag, die wohl als die stärkste im bisherigen Saisonverlauf einzustufen ist, hat gezeigt, zu was die Shooters eigentlich fähig wären. Entsprechend geht es nun darum, solche Leistungen künftig mit einer gewissen Konstanz abrufen zu können. Dann dürften weitere Punkte, die im Kampf um einen für den Ligaerhalt erforderlichen Top 3-Platz auch weiterhin notwendig sind, schon bald folgen. Vielleicht bereits am kommenden Samstag, wenn die Shooters gegen die SG Genève/TCGG/Nyon ihr Heimdebut im laufenden Kalenderjahr geben.
Die Aufstellung:
Schneeberger; Bürgi, Herzig, Iten, Küttel E., Küttel K., Müller, Nideröst, Pfister, Pütter.

4. Februar 2025, Dino Beck | zur Vorschau