Starke Leistung trotz Niederlage

Die zweite Herrenmannschaft der Shooters musste am Samstag wie schon in der Vorwoche eine Niederlage hinnehmen, ohne dass ihnen dabei gross eigenes Verschulden vorgeworfen werden konnte.

Starker Angriff und Steigerung in der Abwehr
In der Woche davor waren die Shooters 2. Liga-Absteiger Altdorf unterlegen gewesen, durften sich aber gleichwohl eine gute Leistung notieren lassen. Die Niederlage war so vorwiegend der Stärke des Gegners zuzuschreiben gewesen.
Am Samstag empfingen die Schwyzer in der BBZG-Halle mit dem TV Thalwil nun das nächste Team, das in der Vorsaison noch eine Liga höher agiert hatte. Das erwies sich letztlich aber nicht als einzige Parallele zum Spiel im Urnerland: Denn obschon die Shooters am Samstag letztlich wieder mit leeren Händen dastanden, so durfte am Schluss abermals von einer starken Darbietung gesprochen werden. Ein Argument dafür lieferten die Einheimischen etwa mit ihrer über 60 Minuten starken Angriffsleistung, absolut erwähnenswert war aber auch die sichtbare Steigerung in der Defensive nach der Pause, wo die Shooters mit einer Spezialbewachung auf den gefährlichsten gegnerischen Schützen für einen sichtbaren Bruch im Angriffsspiel der bis dahin spielstarken Zürcher sorgten. Immer wieder zwangen die Einheimischen ihren Gegner so auch zu Abschlüssen aus ungünstigen Positionen.
Völlig zurecht durften sich die Shooters, die es im zweiten Durchgang überdies auch verstanden, durch viele starke 1:1-Situation einige gegnerische Zeitstrafen zu provozieren, dadurch im zweiten Durchgang nochmals berechtigte Hoffnungen auf Punkte machen, die noch zur Pause – gemessen an der Stärke des Gegners –weit entfernt schienen. Damit trug das Heimteam auch einen wesentlichen Teil dazu bei, dass diese Partie bis zuletzt zu einer immer attraktiver werdenden Affiche verkam.

Ein Monat Pause
Am Ende blieb der zweiten Herrenmannschaft Zählbares zwar verwehrt. Mit dem nächsten starken und beherzten Auftritt haben die Shooters aber gleichwohl einige starke Argumente geliefert, die einen optimistisch in die nahe Zukunft dieses Teams blicken lassen dürfen. Und hinsichtlich des Spiels gegen Thalwil darf auch nicht vergessen werden, dass die Schwyzer am Samstag mit einem dezimierten Kader auskommen mussten. Das lässt diese Leistung gleich in ein noch helleres Licht rücken. So dürfen die 3. Liga-Herren auch trotz den zuletzt erlittenen Niederlagen guten Mutes in die nun anstehende längere spielfreie Phase gehen. Ihr nächster Ernstkampf steht erst am 18. Oktober auf dem Programm.
Die Aufstellung:
Betschart (6 Paraden)/Vogel (4); Annen (5 Tore), Beduhn (2), Büeler (3), Fessler (3), Langenegger (1), Rindlisbacher (4), Weber Lu. (7), Wiger (8/4), Zehnder (2).

21. September 2025, Dino Beck | zur Vorschau