U17-Junioren verlieren höchst ärgerlich

Die U17-Inter-Junioren der HSG Mythen-Shooters/Muotathal erlitten am Samstag gegen die SG Pilatus die zweite Niederlage mit einem Tor Differenz nacheinander. Im Vergleich zur Vorwoche war es ein Verlustgang, der noch weit tiefer schmerzte.

Faden war plötzlich komplett gerissen
Man hätte selbst bei einem Remis von einem verlorenen Punkt sprechen müssen, war aus dem Lager der Schwyzer nach der Partie in der Luzerner Maihof-Halle zu vernehmen. Hatte sich die Shooters/Muotathal-Equipe in der Woche davor bei der ebenfalls hauchdünnen Niederlage gegen Möhlin Fricktal (32:33) zumindest noch für ihren Kampfgeist ein dickes Lob verdient, wodurch in jener Partie ein Unentschieden wohl als gewonnener Zähler betrachtet worden wäre, so verspielte sie am Samstag den Sieg auf äusserst ärgerliche Art und Weise. Dass die Gäste gegen die SG Pilatus trotz langer Anlaufzeit und einem ständig anhaltenden Rückstand von der ersten bis zur 24. Minute, der zwischendurch auch mal bei vier Toren lag, im weiteren Verlauf plötzlich alle Trümpfe in den Händen hielten, zeigte überdies auch auf, dass der Gegner kein unüberwindbares Hindernis dargestellt hätte. Tatsächlich lagen die beiden Punkte in der zweiten Halbzeit dann auch bereit, nach noch ausgeglichenen ersten 15 Minuten zogen die da vor allem in der Abwehr stark aufspielenden Gäste mit drei Toren davon (28:25). Dann aber folgte der grosse Bruch im Spiel der Schwyzer, bei denen in der Folge vor allem im Angriff kaum mehr etwas funktionieren wollte und der Faden total gerissen schien. Die verbleibenden 14 Minuten (!) verstrichen so ohne eigenen Treffer. Auch auf den daraus resultierenden Rückstand vermochten die Schwyzer so nicht mehr zu reagieren, das 29:28 der Luzerner mehr als dreieinhalb Minuten vor der Sirene erwies sich daher in der Endabrechnung bereits als KO-Schlag.

Als nächstes wartet der Leader
Nach dieser höchst ärgerlichen Niederlage bietet sich den U17-Junioren nun zwei Wochen Zeit, um die richtigen Lehren daraus zu ziehen, ehe sie am übernächsten Freitag wieder gefordert sein werden. Dann wird den Schwyzern mit Leader SG Horgen/Wädenswil ein harter Brocken serviert. Mit Blick auf die letzte Viertelstunde vom Spiel in Luzern scheint klar, wo für die bevorstehende happige Aufgabe der Hebel angesetzt werden muss.
Die Aufstellung:
Gwerder/Sivanesan; Alijaj, Arnold, Combertaldi, Gisler, König, Lutz, Schelbert L., Schelbert V.

23. September 2025, Dino Beck | zur Vorschau