Verbesserte Shooters kassierten zweite Derby-Niederlage
Die U18-Juniorinnen der Shooters konnten sich im Vergleich zum ersten Auftritt gegen Kantonsrivale Muotathal deutlich verbessern. Zu einem Sieg im Derby reichte es gleichwohl nicht.
Erste Halbzeit besser als die zweite
Die Erinnerungen ans erste Aufeinandertreffen mit dem Kantonsrivalen dürfte auf Shooters-Seite viele negative Gedanken verursacht haben: Gleich mit 11:32 verlor die Spielgemeinschaft Mitte Oktober den ersten reinen Schwyzer Vergleich. Dass es den Thalerinnen, die am Samstag nicht nur wegen des klaren Hinspiel-Sieges, sondern auch aufgrund der Tabellenlage als Favorit nach Brunnen gereist waren, diesmal weit weniger einfach gemacht werden würde, unterstrichen die Shooters insbesondere im ersten Durchgang, in welchem sie sich durchaus auf Augenhöhe mit dem Gastteam bewegten. Erst in der zweiten Halbzeit, als die Fehlerquote im Spiel der Einheimischen höher wurde, begann das Derby endgültig auf Thaler Seiten zu kippen. Die Konsequenz in der Abwehr liess da auf Shooters-Seite deutlich nach, zudem bekundeten die Einheimischen über die ganze Partie hinweg Probleme im Abschluss, was sich nach der Pause ebenfalls deutlicher aufs Ergebnis auszuwirken begann. Auch fehlte es bei den Gastgeberinnen am Gegenstoss-Spiel. Positiv zu nennen war derweil der Einsatz, der beim Heimteam stets vorhanden war, auch dann, als die Partie zu Ungunsten der Spielgemeinschaft entschieden war. Dies war spätestens zu Beginn der Schlussviertelstunde beim Stand von 12:21 der Fall. Einige schöne Tore, darunter auch solche über den Kreis, gehörten ebenfalls zu den erfreulichen Aspekten aus diesem Derby-Auftritt, der so insgesamt weitaus besser war als noch im Oktober. Auch wenn am Ende wiederum eine Niederlage geschluckt werden musste.
Zum Abschluss zwei Auswärtsspiele
Für die U18-Juniorinnen war es der vorerst letzte Heimauftritt in der Inter-Klasse. Bereits vor dem Derby stand ihr Abstieg fest, ab Januar geht’s für sie in der Promotions-Klasse weiter. Die letzten zwei Spiele auf Inter-Parkett absolvieren die Schwyzerinnen in fremden Hallen, wo ihnen mit der HSG AareLand und der HSG Aargau Ost nochmals zwei harte Brocken gegenüberstehen werden. Die Leistung in der ersten Derby-Halbzeit vom letzten Samstag darf aber durchaus als Hoffnungsschimmer verstanden werden, damit es auch aus den beiden in diesem Jahr noch ausstehenden Partien wieder Erfreuliches zu berichten geben wird.
Die Aufstellung:
Ottinger; Betschart, Dauti, Gwerder, Heinzer, Herzig, Hutter, Mansouri, Montalta, Nideröst, Pütter, Schibli.
SG Handball Emmen
HSG AARELAND WOLVES
SG KTV Muotathal
HSG Aargau Ost
SG Freiamt PLUS
HSG Mythen-Shooters
SG Ruswil Wolhusen *
SG Stans/Altdorf
HSG Aargau Ost/Siggenthal
SG Freiamt