Viele Tore, aber keine Punkte

Auch in ihrem dritten Meisterschaftsspiel setzte es für die U14-Inter-Juniorinnen der HSG Mythen-Shooters eine Niederlage ab. Trotz einer (erfreulich) hohen Anzahl Treffer blieben sie gegen Spitzenteam AareLand letztlich chancenlos.

Shooters-Fehler wurden knallhart bestraft
Günstig standen die Vorzeichen für dieses Duell der nach zwei Partien noch punktelosen Schwyzerinnen gegen den Tabellenzweiten AareLand nicht unbedingt. Alleine die Ranglistensituation sprach an diesem Samstagnachmittag für die Gäste, und die personelle Situation der Einheimischen, die in der BBZG-Halle mit einem Kader auskommen mussten, in welchem einige Ausfälle zu beklagen waren und welches mit vier Goldauer U13-Spielerinnen aufgestockt wurde, liess die Ausgangslage zusätzlich zu einer klaren Sache zu Gunsten des Teams aus dem AareLand erscheinen.
Dass die eingesetzten jungen Spielerinnen bei ihrer U14-Premiere keinesfalls abfielen, gehörte dann aber zu den durchaus vorhanden gewesenen erfreulichen Fakten aus diesem ersten Shooters-Auftritt nach einer einmonatigen Pause. In diese Kategorie gehörte auch die Tatsache, dass die Shooters gegen die ungewohnt offensive Abwehr des Gegners immer wieder ein Mittel fanden, um zu Torerfolgen zu kommen, wodurch sich auch die erfreulich hohe Anzahl an eigenen Treffern erklären liess. Auch durften sich einige Spielerinnen ihre ersten Saisontore notieren lassen. Und dass sich die Schwyzerinnen trotz schon frühem klaren Resultat nie aufgaben, so in der zweiten Halbzeit den Pausenrücktand kurzzeitig gar auf drei Treffer verringern konnten und auch in der Folge, als AareLand wieder seinen nominell stärkeren Anzug auflaufen liess und damit rasch wieder davonzog, nie aufgaben, durfte ebenso als erfreulicher Aspekt betrachtet werden.
Dass die Fehlerquote gleichwohl zu hoch war, liess sich nach Spielschluss alleine schon mit der klar zu hohen Anzahl an Gegentreffern belegen, die vor allem durch Eigenfehler, welche die HSG AareLand konsequent mit schön gespielten Gegenstössen bestrafte, oder einer zu inkonsequenten Abwehrarbeit im Positionsangriff zurückzuführen war. Zu den (phasenweise) unbefriedigenden Fakten aus diesem Spiel gehörte auch, dass gegen diese offensiv ausgerichtete Abwehr des Gegners mit noch mehr Laufarbeit eine noch höhere Zahl an eigenen Torerfolgen möglich gewesen wäre.

Nächste Gegner eher in Reichweite?
Am Ende wirkt das Resultat scheinbar brutal, doch die genannten positiven Aspekte dürfen hierbei nicht ausser Acht gelassen werden. Genauso verhält es sich auch mit den Ausfällen einiger Leistungsträgerinnen, die dem Team am Samstag nicht zur Verfügung standen. Auch dass der Gegner mit nun drei Siegen aus vier Partien wohl zu den stärksten Kontrahenten der Gruppe gehört, darf nicht vergessen werden. Gut möglich, dass auf die Shooters in den kommenden Wochen Gegner warten, die eher in Reichweite liegen, was zumindest mit Blick auf die aktuelle Rangliste durchaus realistisch sein könnte. So wartet etwa am nächsten Samstag das Gastspiel bei der aktuell mit zwei Punkten dastehenden SG Stans/Altdorf. Selbstredend wird auch dort ein hartes Stück Arbeit auf die Shooters warten. Und doch scheint es, als würden sich die U14-Juniorinnen derzeit auf keinem schlechten Weg befinden. Am kommenden Spieltag können sie den nächsten Beweis dafür abliefern.
Die Aufstellung:
Beeler/Bürgi; Gwerder, Mele, Müller, Nideröst, Pfister, Pütter, Räss, Schibli, Szymkowiak, Waser.

23. Oktober 2022, Dino Beck | zur Vorschau