Weitere zwei Punkte für die SG Muotathal/Mythen-Shooters

Am Samstag traf die SG Muotathal/Mythen-Shooters auf die SG TV Zofingen Handball. Bereits in der Vorrunde trafen die beiden Teams zweimal aufeinander. Die Muotathalerinnen konnten beide Spiele der Vorrunde für sich entscheiden. Dennoch war den Schwyzerinnen bewusst, dass die Aargauerinnen keineswegs zu unterschätzen sind.
Zofingen startete besser in die erste Halbzeit als die Muotathalerinnen. Bereits nach 10 Minuten stand es 6:2 für die Aargauerinnen. Die Muotathalerinnen fanden jedoch nach und nach besser ins Spiel und verbesserten ihre Deckungsarbeit, wodurch Zofingen fünf Minuten ohne Tor blieb. Dies verschaffte den Schwyzerinnen die Möglichkeit, den Rückstand schrittweise aufzuholen. In der 23. Minute stellten sie den Ausgleich her und übernahmen damit die Kontrolle über das Spiel. Bis zur Halbzeitpause konnten die Muotathalerinnen ihre Leistung weiter steigern und sich eine 14:17-Führung erarbeiten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit bauten die Muotathalerinnen ihre Führung weiter aus und spielten trotz zweier 2-Minuten-Strafen konzentriert. In der 45. Minute führten sie mit 20:25 und schienen das Spiel unter Kontrolle zu haben. Doch im weiteren Verlauf schlichen sich Fehler und Fehlwürfe ein, was den Aargauerinnen erlaubte, den Rückstand Tor um Tor zu verkürzen. Bis zur 57. Minute war die Partie wieder offen, da die SG TV Zofingen auf ein Tor herankam. Die Muotathalerinnen ließen sich jedoch nicht beirren und zeigten in den letzten Minuten Nervenstärke. Mit einem Endstand von 27:29 sicherten sie sich schließlich den Sieg.

Telegramm:
SG TV Zofingen Handball – SG Muotathal/Mythen-Shooters 27:29 (14:17)
SG Muotathal/Mythen-Shooters: Zgraggen Sabrina (11 Paraden); Gwerder Kyra (12), Betschart Norina (2), Betschart Olivia, Weber Corine (8), Heinzer Eliane, Gwerder Michelle (2), Annen Karin (3), Müller Géraldine (1), Piantanong Nattha, Litschi Alina, Pivarciova Olivia (1)

Text: Eliane Heinzer
Foto: Andy Scherrer / topsportfotografie.ch (Archiv)

26. Januar 2025, Dino Beck | zur Vorschau