Wichtiges Auswärtsspiel in Malters
Nach zwei spielfreien Wochenenden kehren die SG Muotathal/Mythen-Shooters am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel gegen den HC Malters aufs Handballfeld zurück. Die Schwyzerinnen sind gut erholt und bereit für den entscheidenden Schlussspurt der Vorrunde.
Spannung pur im Kampf um die Aufstiegsrunde
Die Tabelle der Liga präsentiert sich aktuell extrem ausgeglichen: Zwischen dem 1. und 4. Tabellenplatz liegt lediglich ein Punkt Unterschied. Besonders brisant ist, dass drei der Top-Teams noch zwei Spiele vor sich haben, während der aktuelle Spitzenreiter STV Willisau nur noch einmal antreten muss. Das bedeutet: Wer sich einen der begehrten Plätze in der Aufstiegsrunde sichern will, darf sich keine Schwäche mehr erlauben und muss beide verbleibenden Partien gewinnen – das gilt auch für die Muotathalerinnen.
Das erste dieser beiden Endspiele führt die Shooters nun zum Tabellendritten, dem HC Malters, der aktuell einen Punkt mehr auf dem Konto hat. Die Luzernerinnen, die lange die Liga anführten, mussten jedoch am vergangenen Wochenende eine überraschende Niederlage gegen den SG TV Zofingen Handball hinnehmen. Dieser unerwartete Ausrutscher hat die Tür für die Shooters wieder weit aufgestossen.
Das Hinspiel zwischen den beiden Teams im September endete in einem 25:25-Unentschieden. Beide Mannschaften lieferten sich damals ein hart umkämpftes Match, was auch am Samstag wieder zu erwarten ist. Die Muotathalerinnen setzen dabei auf eine kompakte Verteidigung und ein schnelles Umschaltspiel, um die Luzernerinnen unter Druck zu setzen.
Für beide Teams ist dieses Spiel ein Schlüsselduell, das über die Chancen auf die Aufstiegsrunde entscheidet. Die Luzernerinnen werden in der eigenen Halle alles daran setzen, ihren knappen Vorsprung in der Tabelle zu verteidigen. Gleichzeitig müssen die Muotathalerinnen nicht nur ihre Nerven bis zum Schluss im Griff behalten, sondern auch ihre Chancen konsequent nutzen.
Die Fans dürfen sich auf ein intensives und spannendes Spiel freuen.
Text: Nadja Heinzer
Foto: Andy Scherrer (Archiv)

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