Zum Derby-Sieg gezittert

Drei Wochen nach dem ersten Vergleich mit Kantonsrivale Einsiedeln konnten die U13 1-Junioren auch das zweite Derby der Saison für sich entscheiden

Entscheidung in der Schlussphase
Mit 24:10 hatten die Shooters das erste Duell gegen das Team aus dem Klosterdorf gewonnen, mit jenem Sieg verabschiedeten sich die U13 1-Junioren in eine längere spielfreie Phase, die nun am Samstag zu Ende ging. Beim neuerlichen Duell mit dem Team aus dem Klosterdorf wirkte der klare Sieg aus dem ersten Vergleich womöglich noch ein wenig nach: Jedenfalls erweckten die Einheimischen in der BBZG-Halle zumindest den Anschein, als würden sie etwas gar siegessicher auflaufen. Damit einher gingen einige Probleme mit der offensiv ausgerichteten Abwehr des Gegners. Irgendwie fanden die Shooters dann aber doch jeweils einen Weg, um die Räume in den eigenen Angriffsbemühungen zu nutzen. Auch in der Abwehr verzeichneten die Einheimischen einige gute Aktionen. Das war insgesamt aber noch immer zu wenig, um den nicht immer restlos überzeugenden Auftritt so richtig kompensieren zu können. Entsprechend lange mussten die Shooters dann auch um den Sieg zittern. Wirklich in trockene Tücher konnten sie diesen schliesslich erst in der Schlussphase wickeln: Zwar lagen die Gastgeber ab der 35. Minute ausnahmslos in Führung, die endgültige Entscheidung fiel indes erst mit dem Tor zum 25:21 (57’).

Am Sonntag gleich wieder im Einsatz
Ein Sieg mit Luft nach oben, so lautete nach Spielschluss das Fazit aus dem Lager der U13 1-Junioren nach diesem neuerlichen Derby-Erfolg. Dass sie zu mehr in der Lage sind, als am Samstag gezeigt, können die Shooters bereits einen Tag später unter Beweis stellen. Dann geht mit dem Heimspiel gegen die SG Handball Züri Oberland der zweite Auftritt des Wochenendes über die Bühne. Auch gegen die Zürcher resultierte im Hinspiel ein klarer Erfolg (28:16). Dass ein solcher aber nicht überbewertet werden darf und nicht viel heissen muss, wurde den Shooters am Samstag im zweiten Duell mit dem HC Einsiedeln nun deutlich vor Augen geführt.
Die Aufstellung:
Andersen; Beeler, Conte, Guadarrama, Habermacher, Kunz, Meier, Rrahmani, Schmidt, Senn.

9. November 2025, Dino Beck | zur Vorschau