Die U11-Mannschaft des Handballclubs Goldau wurde mit einem neuen Trikot ausgestattet. Als Sponsor konnte das Architekturbüro Birrer Bautreuhand aus Oberarth (auf dem Bild vertreten durch Geschäftseiter Reto Birrer, stehend Dritter von rechts, und HCG-Präsident Sämi Eberhard, stehend Dritter von links) gewonnen werden.
Der Handballclub Goldau dankt dem Architekturbüro Birrer Bautreuhand herzlich für das grosszügige Engagement und freut sich, seine jungen Wilden in den schönen neuen Trikots spielen sehen zu dürfen.
Sponsorenlauf und Vereinsturnier des Handballclubs Goldau
Zwar befinden sich die hiesigen Handballligen derzeit allesamt in der Sommerpause. Ruhe ist deswegen in den Hallen des HC Goldau und der Mythen-Shooters aber keineswegs eingekehrt. Denn während sich alle Teams schon seit längerer Zeit wieder mitten in der Vorbereitung auf die kommende Saison befinden, fand am vergangenen Samstag in der BBZG-Halle mit dem Sponsorenlauf und dem Vereinsturnier auch ein offizieller Anlass statt. Während am Vormittag Vereinsmitglieder aus sämtlichen Alterskategorien, vom U7-Junior bis hin zum gestandenen Fanionteam-Spieler, am Sponsorenlauf ihre Runden drehten und dabei – trotz hochsommerlicher Temperatur – vollen Einsatz zeigten, fand am Nachmittag das traditionelle Vereinsturnier statt. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wurde dieses wiederum in Form eines Mini-Handball respektive Schlumpfball-Events ausgetragen. Sechs zusammengewürfelte Mannschaften, die sich aus Junioren aller Altersstufen, aber auch Aktivspielern oder Freunde des Vereins zusammensetzten, kämpften beim auf beachtlichem Niveau ausgetragenen HCG-internen Turnier um den Sieg, wobei der Spass wie üblich im Vordergrund stand und auch am Samstag ganz bestimmt wieder zu keinem Zeitpunkt zu kurz kam. Den Turniersieg sicherte sich schliesslich verdientermassen das Team «Handicap-Pfil».
Das Team „Handicap-Pfil“ sicherte sich am Vereinsturnier vom Samstag den ersten Platz.
Der HCG dankt allen Teilnehmenden und Helfern für ihren grossartigen Einsatz, mit dem sie am letzten Samstag viel zum positiven Gelingen des Events beigetragen haben. Ein spezielles Dankeschön geht an die Horseshoe Gastro AG für das feine Zmittag!
An diesem Samstag findet in der BBZG-Halle ein grosser HCG-Event statt. Während am Vormittag am Sponsorenlauf die Mannschaften ihre Runden rennen, steigt am Nachmittag das traditionelle Vereinsturnier. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird dieser gemütliche Event auch heuer wieder als Schlumpfball-Turnier ausgetragen. Wie immer sind nicht nur alle Spielerinnen und Spieler, sondern auch Eltern und Freunde des Vereins herzlich eingeladen, am Vereinsturnier ihr Können auf dem Spielfeld zu demonstrieren.
Die Sieger des Vereinsturniers 2025 – wer kürt sich in diesem Jahr zu den Champions?
Der HCG freut sich auf einen tollen Handballtag in der BBZG-Halle!
Die 4. Klasse e aus Brunnen gewann am Samstag an den Schulschweizermeisterschaften in Steinmaur (Mobiliar Handball Games) den Titel. Auch die beiden anderen Teilnehmer aus dem Gebiet der Mythen-Shooters sicherten sich Edelmetall.
Titel für «namenlos grandios» Eigentlich wäre die Teilnahme der 4. Klass-Mannschaft aus Brunnen an den Mobiliar Handball Games gar nicht vorgesehen gewesen, da ihr im vergangenen Mai der Turniersieg an der Regionalmeisterschaft, der zur Qualifikation zum gesamtschweizerischen Anlass berechtigt hätte, knapp verwehrt geblieben war. Weil ein Regionalmeisterschafts-Gewinner aber nicht antreten konnte, erbte die Brunner Equipe als Vize-Regionalmeister den freigewordenen Platz und durfte so unter ihrem altbekannten Mannschaftsnamen «namenlos grandios», mit welchem sie nebst der Regionalmeisterschaft auch am Schülerturnier der Mythen-Shooters bereits gross aufspielten, nun auch noch das Schweizermeisterschaftsturnier in der Kategorie 4. Klasse Knaben/Mixed bestreiten. Dass ihre Teilnahme daran keineswegs ungerechtfertigt war, zeigten die Brunner 4. Klässler schon im ersten Spiel. Mit einem mühelosen Sieg über die Mannschaft aus Bussigny gelang «namenlos grandios» ein Turnierauftakt nach Mass. Im Anschluss folgte das Duell mit dem Finalgegner der Regionalmeisterschaft. Der Kontrahent aus Hergiswil triumphierte damals vor allem dank seiner beiden stärksten Spieler. Im samstäglichen neuerlichen Aufeinandertreffen wurde deshalb auf Seiten der Brunner die Abwehrformation entsprechend angepasst, was schliesslich auch die gewünschte Wirkung zeigte. Mit einem knappen Sieg gelang die (erste) Revanche für die Finalniederlage vom Mai, die Halbfinalqualifikation war damit bereits vor dem letzten Gruppenspiel fix, und ein weiterer klarer Sieg über Thörigen bescherte «namenlos grandios» anschliessend auch noch den Gruppensieg.
Wende im Finale Im Halbfinale wartete das Duell gegen den Kontrahenten aus Aarau, mit welchem sich «namenlos grandios» zunächst eine ausgeglichene Affiche lieferte. Mit zunehmender Spieldauer aber entwickelte sich das Geschehen immer mehr in Richtung des Teams aus Brunnen, das sich so letztlich souverän den Sieg und damit die Finalqualifikation sicherte. Als Endspielgegner wartete noch einmal die Mannschaft aus Hergiswil. Der Respekt schien da nach den letzten jeweils knappen Duellen gegen diesen Widersacher zunächst noch etwas zu gross. Jedenfalls gehörte die Startphase klar den Nidwaldnern. In der Folge aber fanden auch die jungen Schwyzer Handballer immer besser ins Spiel und hatten vor allem mit ihren sehenswerten Distanzwürfen immer wieder ein Mittel für den Torerfolg parat. Weil zudem die Kräfte des Gegners, insbesondere dessen beiden stärksten Spieler, mit fortwährender Dauer der Partie sichtlich nachzulassen begannen, schaffte die Brunner Equipe schliesslich noch die Wende und brachte am Ende einen knappen 11:9-Sieg über die Zeit zum vielumjubelten Finalsieg und damit dem Schweizermeistertitel. Auf dem Weg zu diesem grossartigen Erfolg bestach «namenlos grandios» immer wieder durch ein starkes Kollektiv. So konnten allen Spielern viel Einsatzzeit gewährt werden. Gefallen wusste die Brunner Mannschaft aber auch durch ihre sehr faire Spielweise, mit welcher sie gleich noch ein weiteres Argument lieferte, warum dieser Schweizermeistertitel absolut verdientermassen bejubelt werden durfte.
Die frischgebackenen Schulhandballschweizermeister in der Kategorie 4. Klasse/Mixed: Das Team „namenlos grandios“. Hinten von links: Leano Geisser, Leo Gebel, Ilyas Kaufmann, Sandro Gisler, Kyano Meli, Gian Bernasconi. Liegend von links: Pirmin Kündig, Finn Auf der Maur.
Zwei weitere Mannschaften komplettieren «Shooters-Medaillensatz» Mit der Mannschaft «Die stinkende Gummibärli» aus Brunnen und den «Rigi-Shooters» aus Arth traten an den Mobiliar Handball Games noch zwei weitere Teams an, die in der vergangenen Saison das Schülerhandballturnier der Mythen-Shooters bestritten und dort gross aufgespielt hatten. So hatten sie sich erst die Teilnahme an den Regionalmeisterschaften gesichert, dort jeweils den zweiten Rang erreicht und durften nun, aufgrund von Absagen anderer Teams respektive einem zu kleinen Teilnehmerfeld, auch noch den gesamtschweizerischen Anlass bestreiten. In der Kategorie 3. Klasse Mädchen waren «Die stinkenden Gummibärli» am Samstag in Steinmaur eines von vier Teams, welches um den Schweizermeistertitel kämpfte. Die jungen Brunnerinnen durften dabei dank zwei Siegen in den ersten beiden Spielen bis zuletzt auf die Goldmedaille hoffen. In der allesentscheidenden dritten und letzten Partie, in der ein Punkt zum Titel gereich hätte, mussten die Drittklässlerinnen aus Brunnen trotz tollem Kampf- und Teamgeist aber dem Kontrahenten aus Henau knapp den Vortritt lassen. Gleichwohl durfte die Silbermedaille am Ende als verdienter Lohn für eine starke Kampagne und eine am Samstag wiederum tolle kämpferische Leistung betrachtet werden.
„Die stinkende Gummibärli“ aus Brunnen durften sich an der Schulschweizermeisterschaft über den zweiten Platz in der Kategorie 3. Klasse Mädchen freuen. Von links: Anna Chaus, Amelia Geisser, Marina Steiner, Aleya Jakupovic, Anja Schättin, Laura Strüby, Anfisa Ivanova, Francesca Osella.
Die «Rigi-Shooters» aus Arth traten am Samstag in der Kategorie 3. Klasse Knaben/Mixed an. Mit drei Siegen aus ebenso vielen Spielen gelang ihnen eine vorzügliche Gruppenphase, die mit der souveränen Halbfinalqualifikation belohnt wurde. In der Vorschlussrunde wartete mit Emmenbrücke jener Gegner, dem die «Rigi-Shooters» im Finale der Regionalmeisterschaft vor einem Monat unterlegen gewesen waren. Das Halbfinale vom Samstag erwies sich nun in vielerlei Hinsicht als Wiederholung zum damaligen Endspiel, weshalb die Arther Equipe am Ende abermals den Kürzeren ziehen musste. So stand für die «Rigi-Shooters» anschliessend noch das Spiel um die Bronzemedaille auf dem Programm, wo es mit der Mannschaft Langmatt aus Zürich nicht nur gegen einen altbekannten Widersacher aus der Vorrunde ging, sondern auch gegen einen Kontrahenten, der aufgrund des Heimvorteils von einem lautstarken Anhang unterstützt wurde. Doch die «Rigi-Shooters» liessen sich davon nicht aus dem Konzept bringen, mobilisierten in diesem Medaillenspiel stattdessen noch einmal alle ihre Kräfte. Der dadurch nach wie vor vorhandene vorbildliche Einsatz, ein toller Teamgeist, viele Torhüterparaden und auch etwas Glück – all das waren dann schliesslich die Zutaten für den hauchdünnen Sieg, den die «Rigi-Shooters» mit dem entscheidenden Tor zehn Sekunden vor der Sirene besiegelten. Entsprechend gross war die Freude über diesen Erfolg und damit die Bronzemedaille. Zumal die «Rigi-Shooters» als einziger Vize-Regionalmeister am Turnier teilnahmen, während ansonsten das komplette Teilnehmerfeld aus Mannschaften bestand, die im Mai den Regionalmeistertitel einfahren konnten.
Die „Rigi-Shooters“ aus Arth gewannen in der Kategorie 3. Klasse Knaben/Mixed die Bronzemedaille. Von links: Rafaela Reichmuth, Elin Greter, Lea Durrer, Jan Schwegler, Nevio Guadarrama, Ivo Gisler, Aleyna Rexhaj, Ilija Blagojevic.
So waren die bestens organisierte Mobiliar Handball Games auch für die Mythen-Shooters mit einem kompletten Medaillensatz, den «ihre» Mannschaften einfahren konnten, ein grossartiger Erfolg.
Herzliche Gratulation allen Teams zu diesen tollen Leistungen und ein grosses Dankeschön an alle Spielerinnen und Spielern sowie den Betreuerinnen und Betreuern für ihren grossartigen Einsatz!
Das Juniorentrainingslager über das verlängerte Fronleichnam-Wochenende hat längst seinen fixen Platz in der Agenda des HC Goldau eingenommen und ist bereits zu einer echten Tradition geworden. Und so fanden sich auch in diesem Jahr wieder am frühen Morgen des Fronleichnam-Donnerstag eine Vielzahl an jungen Handballerinnen und Handballer auf dem BBZG-Parkplatz ein und machte sich anschliessend mit dem Car auf in Richtung Sportzentrum Willisau, dem altbewährten Austragungsort des HCG-Juniorenlagers.
Weitere Steigerung bei der Teilnehmerzahl Über 70 junge Handballerinnen und Handballer des HC Goldau respektive der Mythen-Shooters aus den Altersklassen U9 bis hin zur U18-Juniorin – die Teilnehmerzahl hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren noch einmal erhöht – holten sich von Donnerstag bis Sonntag den Feinschliff für die neue Saison ab. Auf dem Tagesplan standen jeweils zwei Trainingseinheiten, daneben aber auch weitere Aktivitäten wie ein Besuch im Hallenbad oder das traditionelle Schlumpfballturnier. In der trainingsfreien Zeit konnten überdies auch die Aussenanlagen des Sportzentrums für ein Fussballspiel oder eine Partie auf dem Beachvolleyballfeld genutzt werden. Verköstigt wurde der Handballnachwuchs und das zwölf-köpfige Leiterteam von der vereinseigenen Küchencrew, welche die Teilnehmenden mal für Mal mit einem schmackhaften Menu verwöhnte. Als Erinnerungsstück wurde der gesamten Delegation wieder ein eigens für das Juniorenlager kreiertes T-Shirt abgegeben.
Toller Einsatz lässt optimistisch auf die neue Saison blicken Mit viel neu Erlerntem und diversen neuen Eindrücken im Gepäck wurde am Sonntagnachmittag die Heimreise angetreten. Womöglich dürfte da unter den Lagerteilnehmenden bereits die Vorfreude auf die kommende Handball-Saison gestiegen sein. Bis diese Anfang September angepfiffen wird, dauert es zwar noch eine Weile. Die gezeigten Leistungen während der vier Tage in Willisau mit dem tadellosen Einsatz und dem grossen Eifer, den die jungen Handballerinnen und Handballer jeweils an den Tag legten, lassen aber bereits heute optimistisch in Richtung der neuen Spielzeit blicken.
Der HCG sagt Danke! Ein weiteres gelungenes Trainingslager ist damit bereits wieder Geschichte. Der Handballclub Goldau dankt an dieser Stelle allen Juniorinnen und Junioren für ihren grossartigen Einsatz, den sie während des ganzen Lagers gezeigt haben. Daneben richtet sich selbstredend auch ein grosser Dank an alle Leiterinnen und Leiter sowie dem Küchenteam. Ein ebenso grosses Dankeschön gebührt dem HCG-Hauptsponsor Raiffeisenbank Rigi, dem Eventsponsor Horseshoe Bar / Restaurant Schöntal in Oberarth sowie dem HCG-Gönnerverein club84. Dank ihrer grosszügigen finanziellen Unterstützung konnte auch das diesjährige Trainingslager wieder sehr preiswert angeboten werden.
Das Gruppenfoto der (sichtlich gut gelaunten) Lagerteilnehmenden mit den neuen Lager-Shirts. Foto: Roli Küttel
An den letzten Wochenenden wurden in diversen Nachwuchsligen die Schweizer Handballmeister erkoren. Auch die Regionalauswahlen kürten vor wenigen Wochen ihre neuen Champions. Mittendrin in der Vergabe um die nationalen Titel waren auch vier Handballerinnen und Handballer mit Bezug zu den Mythen-Shooters, die sich dann auch über Edelmetall freuen durften.
Sivanesan-Brüder holen doppeltes Gold Im Hause Sivanesan gab es in den vergangenen Wochen viel zu feiern: Zunächst durfte Sohn Abiram mit den U19-Elite-Junioren der SG Pilatus den Schweizermeistertitel feiern. Eine Woche später zog Abish, der jüngere der beiden Sivanesan-Brüder, mit dem Gewinn der Schweizermeisterschaft der Regionalauswahlen nach. Die beiden Brüder aus Goldau sind beide als Torhüter aktiv und haben in der nun zu Ende gegangenen Saison auch das Tor der Mythen-Shooters gehütet. Abiram kam in der ersten Herrenmannschaft zu einigen Einsätzen, Abish absolvierte die vergangene Spielzeit zwischen den Pfosten bei den U15- und U17-Junioren der Schwyzer Spielgemeinschaft.
Abiram Sivanesan, hier im Trikot der Mythen-Shooters, sicherte sich mit den U19-Elite-Junioren der SG Pilatus den Schweizermeistertitel.
«Emotionen wogen hin und her» Mit den ältesten Junioren der SG Pilatus, der renommierten Talentschmiede des HC Kriens-Luzern, qualifizierte sich Abiram souverän für den Playoff-Final. Dort legten er und seine Teamkollegen mit einem klaren Auswärtssieg im Hinspiel gegen Pfadi Winterthur den Grundstein für den späteren Schweizermeistertitel, auch wenn es im zweiten Duell, das in der neuen und topmodernen Pilatus Arena ausgetragen wurde, nochmals eng wurde. «Es war tatsächlich richtig knapp. Aber als der Titelgewinn dann feststand, wogen die Emotionen hin und her», beschreibt Abiram den Moment eines seiner grössten Erfolge in seiner bisherigen Handballlaufbahn, die inzwischen bei einer Dauer von knapp zehn Jahren angekommen ist. In den kommenden Saisons möchte sich Abiram weiter entwickeln, dabei soll aber auch die Freude am Handballsport selbstredend nicht zu kurz kommen. Für Bruder Abish war der Gewinn der Schweizermeisterschaft mit der Regionalauswahl der grösste Erfolg in seiner rund neunjährigen Zeit auf dem Handballfeld. Alleine schon es in die Auswahl-Mannschaft der Innerschweiz geschafft zu haben, bezeichnet er als ein schöner Moment. An zwei von drei Spieltagen kam er dann auch zu regelmässigen Einsätzen, so auch beim Finalturnier in St. Gallen, wo er sich mit den stärksten Innerschweizer Nachwuchstalente den Titeln sichern konnte. Ausruhen will sich Abish nach diesem grossartigen Erfolg aber noch lange nicht. «Mein Ziel ist es, immer besser zu werden», stellt er klar.
Abish Sivanesan mit der Goldmedaille für den Schweizermeistertitel, den er mit der Regionalauswahl der Innerschweiz feiern durfte.
Zurück nach schwerer Verletzung Auch im Juniorinnenbereich wurden in diesen Tagen die Schweizermeister ermittelt. Unter anderem kam es in der U14-Elite-Liga zum Duell der beiden Innerschweizer Kontrahenten aus Nottwil und Zug. Bei den Zugerinnen agierten mit Aurelia Betschart aus Goldau und Chiara Gwerder aus Brunnen ebenfalls zwei Spielerinnen, die einen Bezug zu den Mythen-Shooters haben und dort in der vergangenen Saison in der U16-Mannschaft mitwirkten. Zum Schweizermeistertitel reichte es mit dem LK Zug zwar nicht, doch überwiegt bei den beiden Rückraumspielerinnen klar die Freude über den Gewinn der Silbermedaille. So stellen sie dann auch sogleich fest, dass ihnen die Vize-Schweizermeisterschaft sehr viel bedeute. Die Gründe dafür sind vielschichtig und hangen unter anderem damit zusammen, dass die Meisterschaft mit einem frisch zusammengewürfelten Team in Angriff genommen wurde. Hervorgehoben werden auch die Fortschritte, welche das Team während der Saison machte. Für Chiara Gwerder kommt hinzu, dass sie sich nach einer im Februar erlittenen schweren Verletzung zurückkämpfen musste. «Das war eine enorm harte Zeit», blickt Gwerder zurück. Doch ihrem Ziel, im Playoff-Final wieder auf dem Parkett zu stehen, ordnete sie alles unter, trainierte auch mit Gips in der Halle und im Kraftraum. Prompt konnte sie in der entscheidenden Phase der Meisterschaft wieder für ihr Team auflaufen. Für ihren Einsatz erntet sie auch von LK Zug-Trainer Tobias Knop viel Lob: «Sie nutzte die Phase während ihrer Verletzung sehr professionell, absolvierte individuelles Training und arbeitete gezielt an Themen wie ihrer Rumpfstabilität». So habe sie im Final dann auch nochmals ihre während der gesamten Saison sichtbar gewesene Entwicklung unterstreichen können.
«Das hätte ich nie gedacht» Wie für Chiara war die vergangene Saison auch für Aurelia Betschart die erste auf Elite-Stufe. Doch gleich in ihrer Premieren-Spielzeit auf höchster Nachwuchsebene avancierte sie beim LK Zug immer mehr zu einer wichtigen Teamstütze. Darüber zeigt sie sich im Rückblick auf die vergangene Saison, während welcher sie wöchentlich 4-5 Trainings absolvierte, auch etwas überrascht. «Ich hätte nie gedacht, dass ich eine so grosse Stütze sein darf». Wie wichtig sie für ihr Team ist, unterstreicht auch LKZ-Trainer Tobias Knop und hebt dabei besonders ihre Formkurve in Richtung Playoffs hervor, die somit genau zum richtigen Zeitpunkt ihren Höhepunkt fand. «In den Playoffs zeigte sie starke Leistungen und absolvierte ihr bestes Spiel im Final. Dort konnte sie die Mannschaft mitreissen, Verantwortung übernehmen und sehr gute Entscheidungen treffen». Es sind dies nicht die einzigen lobenden Worte, die der LK Zug-Trainer über seine beiden Schützlinge findet: «Aurelia und Chiara haben in dieser Saison sowohl sportlich auch als persönlich eine sehr starke Entwicklung gezeigt und sich hervorragend in die Mannschaft integriert». Beide seien so schnell ein wichtiger Bestandteil des Teams geworden.
Aurelia Betschart (links) und Chiara Gwerder stiessen mit den U14-Elite-Juniorinnen des LK Zug bis in den Playoff-Final vor und gewannen am Ende die Silbermedaille.
Die nächsten Ziele sind gesteckt Für Chiara Gwerder ist die Saison mit dem nun ausgespielten Playoff-Final indes noch nicht zu Ende. Als Mitglied der U17-Beachhandballnationalmannschaft, worin sie in der vergangenen Saison aufgenommen wurde, stehen nun mit der Schweizermeisterschaft und der Europameisterschaft in Zagreb zwei weitere Highlights bevor. An beiden Events teilzunehmen, sei nun das nächste sportliche Ziel. Und mit Blick auf die neue Saison, welche sie wie Aurelia altersbedingt neu in der FU16-Mannschaft des LK Zug absolvieren wird, erklärt Chiara: «Dort wollen wir sicher in die vordere Tabellenhälfte kommen, und vielleicht können wir ja wieder um die Medaillen spielen». Auch Aurelia hat mit der Aufnahme in die Regionalauswahl der Innerschweiz ein klares Ziel vor Augen. Bevor sie in den kommenden Tagen aber die Sichtung besucht und sich dort einen Platz in der Innerschweizer Auswahl sichern will, blickt sie noch einmal zurück auf die eben zu Ende gegangene Saison. «Ich danke meinen Trainern und dem ganzen Staff beider Mannschaften für die Unterstützung und das Vertrauen während des ganzen Jahres. Ich werde diese Saison bestimmt nie vergessen». Ein schönes Schlusswort.
Am letzten Wochenende wurden in Ruswil und Rothenburg die regionalen Schulhandballmeisterschaften ausgetragen. Mit dabei waren auch sechs Mannschaften, die im Februar am Schulhandballevent der HSG Mythen-Shooters (Talchessel-Cup) triumphiert hatten. Vier von ihnen nahmen eine Medaille mit nach Hause.
Rigi-Shooters durften bis zuletzt auf Gold hoffen In der Kategorie 3. Klasse Knaben/Mixed liefen als amtierender Talchessel-Cup-Sieger die Rigi-Shooters auf. Wie schon beim Shooters-internen Event zeigte dieses Team auch gegen die Innerschweizer Konkurrenz ihr Können: Nach einem souveränen Startsieg, wodurch die anfängliche Nervosität rasch abgelegt werden konnte, folgten zwei weitere Erfolge, welche sich das Team aus Arth deutlich härter erkämpfen musste. Ihr Husarenstück vollbrachten die Rigi-Shooters im dritten und letzten Gruppenspiel, wo sie sich mit dem Kontrahenten aus Muotathal ein enges Duell um den Gruppensieg und damit den Einzug in die Finalrunde lieferten. Am Ende konnten sich die Rigi-Shooters knapp durchsetzen, womit ihnen ein Platz unter den besten drei Teams des Turniers bereits sicher war. Auch in der Finalrunde lief es zunächst rund für die Arther Equipe, die dort ihr erstes Spiel souverän für sich entschied. So folgte gleich im Anschluss das entscheidende Spiel um den Gruppensieg gegen einen ausgeruhten Gegner aus Emmenbrücke. Wohl auch aufgrund eines aufkommenden Kräfteverschleisses gingen die Rigi-Shooters – trotz lautstarker Unterstützung von der Tribüne – da leer aus, wobei auch das Glück nicht immer auf ihrer Seite stand. Die somit am Ende gewonnene Silbermedaille stand letztlich aber ganz bestimmt als verdienter Lohn für den tollen Einsatz, den starken Teamgeist und die stets gezeigte Fairness, womit das Team über das ganze Turnier hinweg zu glänzen vermochte.
Die „Rigi-Shooters“ mit den wohlverdienten Silbermedaillen.
Auch 3. Klass-Mädchen mit Silber In der Kategorie 3. Klasse Mädchen nahmen lediglich drei Mannschaften am regionalen Ausscheidungsturnier teil. Eine davon war das Team Die stinkende Gummibärli aus Brunnen, denen mit einem souveränen Sieg gegen Emmenbrücke ein Start nach Mass gelang. Der zweite Gegner erwies sich als wesentlich stärker, gegen das Team aus Schattdorf reichte es im ersten von zwei Direktduellen aber immerhin noch zu einem Remis. Nach einem weiteren diskussionslosen Sieg über Emmenbrücke kam es im zweiten Vergleich mit den Urnerinnen zu einem echten Endspiel um den Turniersieg, wo die jungen Brunnerinnen knapp den Kürzeren ziehen mussten. Das sorgte im Lager der stinkenden Gummibärli verständlicherweise für viele enttäuschte Gesichter. Mit etwas Abstand wird diese Enttäuschung aber bestimmt dem Stolz über die starke Leistung und der Freude über die gewonnene Silbermedaille weichen. Schöner Nebeneffekt: Im Team der stinkenden Gummibärli war bis vor dem Talchessel-Cup lediglich eine aktive Handballerin mit dabei. Seit dem Schülerhandballevent der Mythen-Shooters spielen nun sämtliche Mannschaftsmitglieder in der U11 von Handball Brunnen mit.
Auch das Team „Die stinkende Gummibärli“ nahm silbernes Edelmetall nach Hause.
Und noch ein zweiter Platz Über silbernes Edelmetall durfte sich auch das Team Die Handballgirls aus Goldau freuen. Die 4. Klass-Mannschaft gewann in der Mädchenkategorie sämtliche Gruppenspiele, zwei davon überaus deutlich. Den entscheidenden Vollerfolg zum Gruppensieg und damit zur Finalteilnahme tätigten die jungen Goldauerinnen im zweiten Spiel der Vorrunde, als der happigste Kontrahent aus Sursee knapp bezwungen wurde. Im Finale standen die Handballgirls mit dem Gegner aus Emmenbrücke dann einem (zu) starken Widersacher gegenüber.
Die Mannschaft „Die Handballgirls“ sicherte sich ebenfalls die Silbermedaille.
Knappe Finalniederlage nach starkem Turnier Nahtlos in die starken Leistungen der «Talchessel-Cup-Teams» ein reihte sich auch der Auftritt der Mannschaftnamenlos grandios. Die Brunner Equipe marschierte in der Kategorie 4. Klasse Knaben/Mixed ohne Minuspunkt und mit drei klaren Siegen durch die Gruppenphase und qualifizierte so souverän fürs Halbfinale. Dort lieferten sich die jungen Brunner einen packenden Fight mit dem Gegner aus Kriens, den die Schwyzer letztlich hauchdünn für sich entscheiden konnten. Nicht minder spannend verlief das Endspiel, wo namenlos grandios gegen den Kontrahenten aus Hergiswil aber knapp den Kürzeren zog. Trotz des verlorenen Endspiels überwogen am Ende selbstredend die positiven Aspekte aus diesem Turnier. Nebst der gewonnenen Silbermedaille gefiel die Mannschaft namenlos grandios auch mit tollem Kampf- und Teamgeist. Letzterer zeigte sich unter anderem auch darin, dass es das Team bestens verstand, auch die «Nicht-Handballer» bestens in die Mannschaft zu integrieren, deren Freude am Handballsport so noch einmal sichtbar grösser wurde.
Die Equipe „namenlos grandios“ wurde nach einem starken Turnier erst im Finale gestoppt.
In allen Spielen auf Augenhöhe mit dem Gegner Das Team Tung Tung Mickey Mouse trat als Talchessel-Cup-Sieger in der Kategorie 5. Klasse Knaben/Mixed in Rothenburg an. Nach einem knappen Sieg zum Auftakt folgten zwei ebenso hauchdünne Niederlagen. In der Vierer-Gruppe blieb der Equipe aus Brunnen so «nur» der dritte Platz, doch durfte Tung Tung Mickey Mouse immerhin für sich behaupten, sich stets auf Augenhöhe mit den drei Kontrahenten befunden zu haben.
Das Team „Tung Tung Mickey Mouse“ hielt in der Gruppenphase gut mit, verpasste aber den Einzug in die Finalrunde (Foto vom Turniersieg beim Talchessel-Cup 2026).
Knappes Vorrunden-Out In der Kategorie 6. Klasse Knaben/Mixed gingen die Arther Shooters als Vertreter des Talchessel-Cups an den Start. Das Team aus Arth schloss die Gruppenphase mit zwei Siegen und einer Niederlage auf Rang 2 ab. Weil sich nur die Gruppensieger für die nächste Runde qualifizierten, bedeutete dies das knappe Vorrunden-Out. Dem sichtlich vorhandenen Spass und der guten Stimmung innerhalb der Equipe tat dies aber keinen Abbruch.
Die „Arther Shooters“ zeigten ein starkes Turnier, auch wenn es nicht für die Finalrunde reichte.
Die HSG Mythen-Shooters gratuliert den sechs Mannschaften herzlich zu diesen starken Leistungen an den regionalen Schulhandballmeisterschaften!
Für die Handballerinnen und Handballer der HSG Mythen-Shooters und des HC Goldau ist die Saison inzwischen definitiv zu Ende. 12 Mannschaften nahmen am Spielbetrieb teil und kämpften dort in den letzten rund acht Monaten um Tore und Punkte. Viele von ihnen vermochten zu überzeugen, auch wenn die am Ende zu Buche gestandene Bilanz nicht bei allen positiv ausfiel.
1. Liga-Abenteuer des Herren 1 dauerte nur ein Jahr Vor rund einem Jahr sorgte das Herren-Fanionteam der Shooters mit seinem Aufstieg in die 1. Liga für grosses Aufsehen. Die Spielgemeinschaft aus Goldau, Brunnen und Schwyz war so in der nun zu Ende gegangenen Saison das erste Mal nach über 20 Jahren wieder in der 1. Liga der Herren vertreten. Der Aufenthalt dort dauerte indes nur ein Jahr, bereits Mitte März stand der Abstieg der Shooters fest. «Es war klar, dass es eine happige Saison werden würde. Trotzdem sind wir mit dem Abschneider natürlich nicht zufrieden», liess sich Spielertrainer Alex Suter in seinem Saisonrückblick zitieren. Die aus den 24 absolvierten Meisterschaftspartien gesammelten acht Punkte waren letztlich deutlich zu wenig, um sich zumindest in die Abstiegsbarrage retten zu können. Für positive Schlagzeilen sorgte das Herren-Fanionteam bei seinem 1. Liga-Abenteuer dennoch, etwa mit dem Derby-Sieg über Muotathal im Oktober oder dem Triumph im Heimspiel gegen Kriens-Emmen, welches anlässlich des 25 Jahr-Jubiläumtages der Handballspielgemeinschaft Mythen-Shooters in Goldau ausgetragen wurde.
Für das Herren 1 der Shooters (hier mit Jonas Staub beim Abschluss) geht es nach einem Jahr in der 1. Liga wieder eine Etage runter.
Hier geht’s zum ausführlichen Saisonrückblick des Herren 1.
Damen 1 mit sicherem Ligaerhalt Ohne grössere Schwierigkeiten für ein weiteres Jahr die 1. Liga-Zugehörigkeit sichern konnte sich die erste Damenmannschaft der SG Muotathal/Mythen-Shooters. Zwar verpassten die Schwyzerinnen im Winter die Qualifikation für die Finalrunde knapp, in der daraufhin absolvierten Abstiegsrunde entledigte sich das Damen-Fanionteam aber früh allen Sorgen hinsichtlich einer allfälligen Relegation. Am Ende schlossen die Schwyzerinnen die zweite Saisonhälfte gar mit einer blitzsauberen Bilanz von zehn Siegen aus zehn Spielen ab. Trainer Ruedi Heinzer zeigte sich nicht nur ob der verlustpunktefreien Rückrunde erfreut: «Dass in diesem Team viel Potential steckt, war schon im Vornherein klar. Gefreut hat mich dann vor allem, wie es die Mannschaft schaffte, die ihr gegebenen neuen Impulse jeweils gut umzusetzen», so Heinzer, der das Team auf die vergangene Spielzeit hin übernommen hatte.
Florentina Weber (am Ball) schaffte mit ihrem Team souverän den Ligaerhalt.
Schwierige Rückrunde für zweite Herrenmannschaft Die 3. Liga-Herren befanden sich nach der Vorrunde noch auf gutem Wege, das angestrebte Saisonziel mit einem Platz im sicheren Tabellenmittelfeld zu realisieren. Die zweite Saisonhälfte erwies sich dann aber als harzig für die Shooters. Erst im allerletzten Spiel der Rückrunde gelang der zweiten Herrenmannschaft doch noch ein Sieg, nachdem sie zuvor in sieben Spielen ohne Punktepaar geblieben war. In der Rangliste wurden die Shooters so bis auf Rang 7 und damit einem Platz unmittelbar vor der Abstiegszone durchgereicht, wo sie die Saison dann letztlich auch beendeten.
Für die 3. Liga-Herren (am Ball Timo Büeler) gab es in der Rückrunde einige Rückschläge.
Starke Klassierung für zweite Damenmannschaft Das 3. Liga-Team aus der Shooters-Damenabteilung konnte die Saison in einer Siebner-Gruppe auf dem guten dritten Rang abschliessen. Auf dem Punktekonto standen zum Saisonende 14 Zähler für die Shooters. Der Abstand auf die beiden Spitzenplätze, die zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt hätten, war mit sieben respektive acht Punkten indes gross.
7 Punkte für 4. Liga-Herren Die dritte Herrenmannschaft der Shooters liess sich bis zum Saisonende sieben Punkte gutschreiben. In der Achter-Gruppe reichte das immerhin zu Platz 7, mit vier Zählern Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Lenzburg. Alle ihre Punkte fuhren die Shooters vor dem Jahreswechsel ein.
Finalrundenqualifikation für U19-Junioren Für einen der grössten unter den wiederum vorhanden gewesenen Erfolgen, welche es auch in der abgelaufenen Saison vom Shooters-Nachwuchs zu berichten gab, sorgten die U19-Inter-Junioren der SG Muotathal/Mythen-Shooters mit ihrer Finalrundenqualifikation. Bereits nach der Vorrunde hatten die jungen Schwyzer Handballer so das Ziel des Ligaerhalts erreicht und durften sich dadurch in der zweiten Saisonhälfte mit den stärksten Inter-Teams messen, wo es immerhin noch zu drei Siegen und dem vierten Platz in der Sechser-Gruppe reichte.
Frederic Lutz und die U19-Junioren spielten eine starke Saison.
Ohne Angewöhnungszeit zur erfolgreichen Saison Die auf die vergangene Spielzeit hin neuformierte U18-Inter-Mannschaft der SG Muotathal/Mythen-Shooters brauchte keinerlei Anlaufzeit, sondern gefiel auf Anhieb mit tollen Leistungen auf dem Feld und einem sichtbar positiven Teamspirit. Bereits in der Vorrunde verhalf das den Schwyzerinnen zu einigen Erfolgserlebnissen. In der Rückrunde, welche die U18-Juniorinnen in der Abstiegsrunde bestritten, folgten dann auf die Auftaktniederlage bis zum Saisonende lauter Siege (insgesamt deren 9), was der SG Muotathal/Mythen-Shooters nicht nur den souveränen Inter-Ligaerhalt, sondern auch den Gruppensieg einbrachte.
Auch U18-Juniorin Chiara Pütter darf mit ihrem Team auf eine starke Saison zurückblicken.
Gute Leistungen, trotz Abstieg Auf den ersten Blick verlief die Saison für die U17-Inter-Junioren der HSG Mythen-Shooters/Muotathal, die auf den Zielgeraden noch von der Konkurrenz abgefangen wurden und so den Abstieg zu schlucken hatten, bitter. Festzuhalten gilt es jedoch, dass es dieses Team – trotz immer wieder dünner Personaldecke – praktisch in jedem Spiel schaffte, mit den Gegnern mitzuhalten. Highlight war das gewonnene Spiel gegen Freiamt PLUS im Februar, als die Schwyzer ohne Auswechselspieler, dafür mit einem Torhüter als Feldspieler und kurz nach der Pause aufgrund einer Roten Karte auch noch permanent in Unterzahl agieren mussten, am Ende aber trotz allem triumphierten.
Besser als die Punkteausbeute Im Winter schafften die U16-Juniorinnen souverän den Aufstieg in die Inter-Klasse. Dort warteten auf das auch für U16-Verhältnisse junge Team erwartungsgemäss deutlich härtere Kaliber mit teilweise nicht nur körperlich überlegenen Widersacherinnen. An den raueren Inter-Rhythmus mussten sich die Shooters erst gewöhnen, nach und nach aber verstanden es die Schwyzerinnen immer besser, gegen die starke Konkurrenz mithalten zu können. Die auf den ersten Blick triste Bilanz (0 Punkte aus 10 Spielen) entsprach so nicht vollumfänglich dem Gezeigten in der Inter-Halbjahresmeisterschaft.
Drei Siege und viele Fortschritte Die U15-Junioren der Shooters und des KTV Muotathal schnupperten im Winter noch am Inter-Aufstieg. Dieser war in der Rückrunde kein Thema mehr, mit ihren drei Siegen sorgten die Schwyzer aber auch in der zweiten Saisonhälfte für einige Erfolgserlebnisse. Noch wichtiger zu bewerten sind indes die vielen Fortschritte wie auch der Fleiss und der Wille, wodurch sich dieses Team sowohl in den Spielen als auch in den Trainings immer wieder auszuzeichnen wusste.
U13 1-Junioren mit echtem Steigerungslauf Einen wahren Steigerungslauf lieferten in der vergangenen Saison die U13 1-Junioren ab: Begonnen haben sie die Meisterschaft in der 2. Stärkeklasse, wechselten per Rückrundenbeginn dann in die höhere Spielklasse, wo sie sich ebenfalls sofort gut zurechtfanden. Als Lohn stand am Ende die Qualifikation für die Inter-Aufstiegsspiele. Auch wenn es da nicht zum ganz grossen Wurf in Form der Promotion reichte, so konnte gegen die starken Gegner immerhin noch einmal ein Sieg eingefahren und die Saison auch so als absolut gelungen abgehakt werden.
Finn Auf der Maur stiess mit den U13 1-Junioren bis in die Aufstiegsrunde vor.
Zwei Turniersiege als Highlight Die U13 2-Junioren absolvierten die Saison wiederum in Turnierform. Nebst den erfreulichen Resultaten – zwei Mal reichte es den Shooters gar zu einem Turniersieg – waren vor allem die vielen Fortschritte erfreulich, welche die jungen Handballerinnen und Handballer immer wieder abzurufen vermochten.
Die U13 2-Junioren durften in der abgelaufenen Saison zwei Turniersiege bejubeln.
Junioren U11/U9: Auch der jüngste Nachwuchs der Mythen-Shooters wusste bei seinen Turnierauftritten regelmässig zu gefallen und mit vielen Fortschritten zu überzeugen. Highlights waren die Heimturniere in Goldau und Brunnen, die jeweils vor einer schönen Zuschauerkulisse ausgetragen wurden.
Die Verantwortlichen der HSG Mythen-Shooters und des HC Goldau bedanken sich an dieser Stelle herzlich bei allen, die mit ihrem generösen Einsatz zum positiven Gelingen dieser Saison beigetragen haben, egal ob auf oder neben dem Spielfeld. Schon jetzt ist die Vorfreude gross auf den kommenden Herbst, wenn der Anwurf zur neuen Saison erfolgen wird.Hopp Shooters! Hopp Goldau!